Rastede Die Laienschauspielerinnen und -schauspieler der Späälkoppel des Heimatvereins Rastede, die am Sonntag, 5. November, Premiere feiern mit dem neuen Stück „August(e) störmt dat Olenhuus“, sind „alte Hasen“ auf der Bühne. Hildegard Kröger ist mit 82 Jahren die älteste Darstellerin. Schon seit 1954 steht sie auf der Bühne. „Sie ist die erste, die ihren Text auswendig kennt“, lobt Späälbaas Bernd Evers. Auch Sabine Richter ist seit knapp 30 Jahren in Rastede dabei.

Alle Infos auf einen Blick

Premiere feiert die Späälkoppel des Heimatvereins Rastede mit dem Stück „August(e) störmt dat Olenhuus“ am Sonntag, 5. November, um 16 Uhr im Mühlenhof in Rastede, Im kühlen Grunde 5. Weitere Vorstellungen gibt es dort am Mittwoch, 8. November, 20 Uhr; Freitag, 10. November, 20 Uhr; Mittwoch, 15. November, 20 Uhr; Sonntag, 19. November, 16 Uhr; Mittwoch, 22. November, 20 Uhr; und Freitag, 24. November, 20 Uhr.

Eintrittskarten gibt es für sieben Euro im Vorverkauf im Mini-Markt in Rastede, Anton-Günther-Straße 1a. Da es keine Parkmöglichkeiten am Mühlenhof gibt, wird darum gebeten, auf dem Parkplatz an der Ecke Mühlenstraße/Eichendorffstraße zu parken.

Das neue Stück ist eine plattdeutsche Erstaufführung in drei Akten aus der Feder von Jürgen Seifert. Opa Otto (Bernd Evers) lebt im Altersheim „Sonnenuntergang“. In seinem Zimmer wird ein Bett frei und durch eine Fehlbuchung wird nicht August, sondern Auguste Prödel (Ingeborg Kohn) seine Bettnachbarin.

Dr. Helmut Schmalstich (Peter Icken) und Schwester Monika Singer (Tanja Bruns) müssen den Fehler ausbaden, denn es stehen auch staatliche Zuschüsse auf dem Spiel. Es wird eine Grenze mitten durch das Zimmer gezogen, und es werden feste Zeiten für das Bad vergeben. Da beide jedoch sehr sture Menschen sind, kann man sich vorstellen, dass das Zusammenleben nicht einfach wird.

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Putzfrau Eische (Sabine Richter) hat ihren Spaß und hält zu Auguste. Bewohnerin Helga Krawuttke (Hildegard Kröger), die ein Auge auf Otto geworfen hat, stichelt derweil aus Eifersucht, wo es nur geht. Tochter Bärbel (Astrid Schneider), die Auguste des Öfteren besucht, hat indes ein Auge auf Dr. Schmalstich geworfen.

Fünf Frauen und zwei Männer umfasst das Ensemble. „Wir haben ein Stück mit möglichst wenig Männerrollen ausgesucht“, sagt Regisseurin Sabine Richter. Es fehlt, wie in vielen plattdeutschen Theaterensembles, der jugendliche Liebhaber „um die 25“. Elfriede Meinert fungiert als „Toopustersche“. Fleißige Helfer sorgen zudem für eine fantasievolle Kulisse.

Seit Mitte August wird drei Mal die Woche geprobt. Obwohl Evers dem Heimatverein Rastede dankbar ist, dass er den Mühlenhof nutzen kann, trauert er den idealen Bedingungen für die Aufführungen im „Hof von Oldenburg“ nach. „Nach 60 Jahren müssen wir uns jetzt umstellen auf viele Provisorien“, so Evers.

Da es im Mühlenhof keine Bühne gibt, musste ein Podest von einer Firma in Jaderberg geliehen werden. Es gibt auch keine Garderobe. „Es ist eine große Umstellung. Auch für das Publikum, das sonst immer Kaffee trinken oder etwas essen konnte“, klagt der Späälbaas.

In Rastede gibt es keinen anderen Spielort, an dem der Bühnenaufbau sechs Wochen stehen bleiben könnte. Leider können im Mühlenhof kein Kaffee und Kuchen, dafür aber andere Getränke angeboten werden.

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