Rastede Ein Hotelzimmer, vier Türen, zehn Rollen, zwei Schauspieler: Mit diesem Mix unterhielten die Schauspieler Sylvia Meining und Ulf Goerges in der vergangenen Spielzeit mehr als 2000 Besucher im Theater Orlando, dem kleinsten Theater in Niedersachsen, dessen Vorhänge sich im Obergeschoss des Palais Rastede heben.

Ab diesem Sonntag, 22. Oktober, kehrt die Komödie „Tour de Farce“, die aus der Feder von Philip LaZebnik und Kingsley Day stammt, für eine weitere Spielzeit zurück – „aufgrund der großen Nachfrage und des Erfolges“, sagt Sylvia Meining. So gab es von den bisherigen Besuchern denn auch viele positive Kommentare im Gästebuch.

Die Entscheidung, das turbulente Stück, bei dem Björn Kruse Regie führt, erneut aufzuführen, scheint sich als richtig zu erweisen. Schon jetzt sind 14 der bis April 2018 vorgesehenen 68 Vorstellungen ausverkauft, darunter auch die Premiere an diesem Sonntag um 18 Uhr. Karten gibt es im Oktober noch für die Vorstellungen am Mittwoch, 25., und Freitag, 27., jeweils ab 20 Uhr. Sie kosten 23 Euro, ermäßigt 16 Euro.

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Einen Überblick über alle Termine gibt es im Internet, dort können auch Karten reserviert werden. Vorbestellungen sind zudem unter Telefon  0 44 02/59 88 20 möglich.

„Die ,Tour de Farce‘ ist ein Parforceritt mit über 40 Kostümwechseln, bei dem die Lachmuskeln aufs Höchste strapaziert werden“, beschreibt Sylvia Meining die Komödie. Dabei sei „Tour de Farce“ ein groteskes Abbild einer Welt, die mehr und mehr auf Glanz, Schein, Öffentlichkeit und Medien ausgerichtet ist und in der das Ego an erster Stelle steht.

Das Stück besteche mit viel Hintersinn und beißendem Spott, sagt die Schauspielerin und fügt hinzu: „Und wer genau hinschaut, entdeckt auch die Mediensatire auf die aktuelle US-Politik.“

Worum es in „Tour de Farce“ geht

„Tour de Farce“ dreht sich um den Literaten Herbert („Herb“) Gladney und seine Gattin Rebecca, die in einem Hotelzimmer einchecken. Die beiden befinden sich auf Promotionstour für sein Buch „Ehe währt für immer“, ein Leitfaden für die glückliche Verpartnerung. Dumm nur, dass die eigene Verbindung des Schriftstellers während der zehnjährigen Arbeit an dem Bestseller den Bach runterging. Allein aus Tantiemegründen wahrt die cholerische Rebecca den schönen Schein.

Die sensationslüsterne Boulevardreporterin Pam Blair wittert Ungemach und postiert im Wandschrank ihren depressiven Kameramann Gunnar, einst Ingmar-Bergmann-Assistent, um diese Lebenslüge aufzudecken. Als dann auch noch der korrupte Senator Grant Ryan, Rebeccas Jugendliebe, die Nachbarsuite bezieht und irrigerweise sein Schäferstündchen mit dem Blondinenluder Gwenda in Herbs Zimmer abhält, scheint das Chaos perfekt – doch es tauchen noch weitere Exzentriker auf: ein diebisches Zimmermädchen, ein neurotischer Page, eine verrückte Nonne und des Senators Gattinnendrache.


     www.theater-orlando.de 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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