WIEFELSTEDE Plattdeutsche Autorinnen und Autoren im Alter von zwölf bis zweiundneunzig lasen aus ihren Werken. Zur Präsentation der 75. Ausgabe des „Plattdüütschen Klenners“ hatten sich zahlreiche Gäste im Haus des Gastes in Wiefelstede eingefunden.

„Vandagen is woller de Sprakendag. För us is dat ja de Plattdüütsch-Tag. Dat ditmal uk woller Kinner un Junglüü‘ mit Geschichten un Vertellsels dabi sünd, is al Tradition“, bemerkte Edzard Pauly, Vorsitzender des Ortsbürgervereins Wiefelstede, in seiner Begrüßung. Geschichten aus dem täglichen Leben und aus alten Zeiten, manchmal lustig und manchmal nachdenklich, sorgten für einen unterhaltsamen Abend.

In geselliger Runde trugen die „Schrieverslü“ wieder selbstverfasste Geschichten aus dem Kalender vor. Viel Beifall erntete Dörte Meinen (zwölf Jahre alt) aus Helle mit einer lustigen Erzählung über die Geschehnisse auf einem Flohmarkt während eines Dorffestes. Meta Pophanken war mit 92 Jahren die älteste Autorin des Abends und wurde von Edzard Pauly besonders begrüßt. Ihre „Erinnerung an eine Konfirmation“ erinnerte gleichzeitig an alte Zeiten und damit auch an die Veränderungen in alten Häusern im Laufe der Jahre.

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Hanna Strauß erzählte in einer lustigen Geschichte über die Ärgernisse in einer Mittagsstunde. Ingeburg Huisken berichtete über die seltsamen Begebenheiten mit „Linnemanns Katt“. Inge zur Horst meinte „Lachen deit god“. Walter Pieper berichtete in seiner Geschichte ebenfalls aus alten Zeiten. Marliese Büsing aus Bekhausen erzählte über „De Füürpann“. Die Geschichte spielt an einem Sommertag des Jahres 1945 und berichtet aus der entbehrungsreichen Nachkriegszeit.

Weitere Beiträge von Dieter Buschmann aus Bokel, Ursula Jäger aus Elmendorf, Margarete Wempen aus Lindenerfeld und Wilfried Harms aus Wiefelstede trugen ebenfalls zur Unterhaltung bei. Alle Autorinnen und Autoren ernteten am Ende viel Beifall für ihre plattdeutschen Geschichten und Gedichte. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die „Quetschkommoden van’n Möhlenhoff“ unter der Leitung von Willy Peper aus Rastede.

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