Friedrichsfehn Die Zuschauer hatten ihren Spaß, die Darsteller überzeugten mit ihrer Lust am Spiel auf der Bühne, und auch der Autor lobte das muntere Treiben auf der Bühne. Mit dem plattdeutschen Theaterstück „De Protest-Tanten“ von Helmut Schmidt feierte die „Speelköppel“ des Ortsvereins Friedrichsfehn in der Schulturnhalle Friedrichsfehn eine gelungene Premiere.

Die vielen Besucher in der fast ausverkauften Vorstellung wurden mit diesem Dreiakter bestens unterhalten. Es gab immer wieder Szenen, die zum spontanen Beifall herausforderten.

Im Mittelpunkt stehen dabei sechs Frauen, die sich, animiert von Marie-Claire (Rena Seeger), zu einer Wohngemeinschaft zusammen finden. Männer sollen in diesem Haus tabu sein. Eigentlich. Rosemarie (Ilse Coldewey) bringt ihren älteren Bruder Jan Hendrik (Gerd Ostendorf) mit. Die Studentin Wiebke (Andrea Spiekermann) wird sogleich von ihrem Freund Norbert (Andreas Pargmann) besucht. Und die mannstolle Veronika (Birgit Schaare) verdreht dem Klempner Horst Hansden (Torsten Bölts) den Kopf.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Für Marie-Claire ist so nur noch auf Melanie (Bärbel Hilmann) und Gundula (Sarah Hilmann) Verlass. Aber auch die Hausherrin wird auf die Probe gestellt, als ihr dritter Ex-Mann Hans-Werner (Günter H. Winkelmann) plötzlich im Wohnzimmer steht.

Dem Autor Helmut Schmidt, der auf Einladung der Spielleitung Karin Linden und Christoph Schildmann die Premiere verfolgte, gefiel die Aufführung insgesamt gut. Er lobte die Textsicherheit der Laienschauspieler und auch das Bühnenbild, das Heino Speckmann gefertigt hatte und das seinen Vorstellungen eines etwas nobleren Hauses entsprach.

Als Autor kritisierte er allerdings die teilweise Entfremdung seiner Vorlage. Dass Textpassagen zum Teil geändert wurden, konnte er noch nachvollziehen. Dass eine Rolle ausgetauscht wurde, kritisierte er deshalb, weil das die Intention seines Stückes verändere. Den Zuschauern fielen diese Veränderungen nicht auf. Sie genossen das Theaterstück und erlebten einen kurzweiligen Abend.

Weitere Aufführungen des Drei-Akters „De Protest-Tanten“ folgen an diesem Dienstag, 5. März, diesen Mittwoch, 6. März, diesen Donnerstag, 7. März, diesen Freitag, 8. März, und diesen Sonnabend, 9. März, jeweils ab 20 Uhr in der Schulturnhalle Friedrichsfehn. Karten gibt es noch für alle Aufführungen an der Abendkasse und im Vorverkauf im Reisebüro Friedrichsfehn (Telefon . 04486/ 921401).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.