Vergnüglicher Dreiakter von Helma Klüver

Nach der Premiere wird der Dreiakter von Helma Klüver „Een Froo mutt her“ noch neun Mal aufgeführt, und zwar am Mittwoch, 21. November, Freitag, 23. November, Sonnabend, 24. November, Sonntag, 25. November, Dienstag, 27. November, Mittwoch, 28. November, Freitag, 30. November, Sonnabend, 1. Dezember und Sonntag, 2. Dezember, jeweils ab 20 Uhr.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Malene Siems, Salon Kuhlmann ( 04489/5435). Auch direkt an der Abendkasse gibt es stets noch Karten.

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Helfer vor und hinter der Bühne sind Antje Ehlers (Soufleuse), Franz Eilers, Johann Peters und Werner Mundt (Bühnenbau) und Hanna Mundt als guter Geist hinter der Bühne.

Immer wieder gab es Szenenapplaus. Die Laiendarsteller bewiesen bestes Gespür für Unterhaltung.

Von Hildburg Lohmüller

Apen Viel zu lachen gab es für die Zuschauer, die jetzt die Premiere „Een Froo mutt her“ der Plattdeutschen Bühne Apen in der Aula der Grundschule besuchten. Für die humorvolle und verwechslungsreiche Komödie heimsten die Darsteller immer wieder Szenenapplaus wie auch einen kräftigen und verdienten Schlussbeifall ein. Eine große Bereicherung im Ensemble war „Neuling“ Renke Wessels, der wie „ein alter Hase“ auf der Bühne agierte und die Hauptrolle hervorragend umsetzte. Das bestätigte auch Jürgen Hennings, ehemaliger „Spiekerbaas“, der die Premiere besuchte. Gespür für beste Theaterunterhaltung bewiesen ebenso die übrigen Akteure.

„Dat is awer ’ne Froo, dor fleit sogoor de Waterketel“, leuchten die Augen von Bernhard Martens (Wilfried Gertje), als er der jungen Kristina Neumann (Susanne Schmidt) gegenüber steht. Drei Männer auf einem Bauernhof und keine Frau im Hause – das soll sich ändern.

Bernhard, sein Bruder Jochen (Renke Wessels) und dessen unehelicher Sohn Berni (Stefan Willjes) haben ohne Wissen der anderen auf Heiratsanzeigen bei einer Zeitung geantwortet. Mit großer Spannung fiebern die drei Männer jeweils ihrem ersten Treffen entgegen, doch entscheidende Verwechslungen nehmen ihren Lauf. Mit Kristina Neumann (Susanne Schmidt) kommt die erste Interessentin ins Haus und trifft auf Bernhard Martens, der natürlich hellauf begeistert ist von der jungen Frau. Dann erscheint Martina Branding (Inge Eilers) auf dem Bauernhof: sie will Jochen Martens, der nach einem Lottogewinn einen Staubsauger zur Erleichterung der Hausarbeit bestellt hat, ein Gerät vorführen, doch sie trifft auf den jungen Berni. Er glaubt, seine Heiratskandidatin stünde vor ihm und ist von ihren zweideutigen Äußerungen schockiert. Außerdem ist ihm Martina Branding zu alt. Mit Änne Beck (Ulrike de Vries) taucht Kandidatin Nummer drei auf, die sich mit Jochen Martens treffen möchte. Es kommt, wie es

kommen muss: die drei Frauen treffen aufeinander und glauben, sie hätten es nur mit einem „Martens“ zu tun. Die Aufregung ist groß, die heiratswilligen Frauen fühlen sich betrogen und sinnen auf Rache. Ob und wie die Verwechslungen gelöst werden, das erfahren die Zuschauer bei den Aufführungen.

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