WIEFELSTEDE. Da sage doch niemand, dass man in Wiefelstede nicht Karneval feiern kann. Die „Lachende Bütt“ hatte wieder zum großen Büttenabend eingeladen und viele Narren und Narrhallesen waren der Einladung in die neue Mensa gefolgt und ließen sich von einem bunten Programm mitreißen. Nach dem Auftakt durch den Wiefelsteder Spielmannszug und der Begrüßung durch die Präsidentin des Karnevalsvereins, Renate Martens, und der beiden Prinzenpaare mussten die Zuschauer allerdings viel Sitzfleisch beweisen, denn die Veranstaltung war erst eine Stunde nach Mitternacht zu Ende. Die Moderatoren Eddi Behrends und Jens Sörensen führten gekonnt durch das Programm. Dabei standen im ersten Teil des Abends die Tanzgarden im Mittelpunkt. Tanzmariechen Ann-Katrin hatte die Ehre, den Ehrensenator der „Lachenden Bütt“, Bürgermeister Helmut Völkers, auf die Bühne zu begleiten.

Als erster Redner musste Jens Nacke in die Bütt. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands und Landtagsabgeordnete überraschte wieder mit einer ausgefeilten Büttenrede, die immer wieder durch die Lacher der Zuschauer unterbrochen wurde. Die 950-Jahr-Feier kam dabei ebenso nicht ungeschoren davon wie das Warten auf den neuen Edeka-Markt. Auch die zahlreichen Aktivitäten der Kirche fanden Erwähnung: „Ein Buch wurde geschrieben, eine CD herausgegeben, die Pastoren waren stolz auf das Vollbrachte und so wurde dann auch gleich ein Pastor wegbefördert.“

Als zweiter Kandidat musste Jens-Gert Müller Saathoff, Fraktionssprecher des Ortsverbandes der Grünen, in die Bütt. Als „Bauer Harms“ nahm er die Gemeindeverwaltung unter die Lupe: „Ein Besuch des Rathauses nach dem Umbau lohnt sich allemal, wer jetzt den Bürgermeister besuchen will, der kann sogar mit dem Fahrstuhl in den ersten Stock fahren.“

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Auch „De Spaßmakers" aus Ostfriesland trugen dazu bei, dass geschunkelt, geklatscht und mitgesungen wurde. Eigens aus der Lüneburger Heide angereist war „Didibel“, ein Bauchredner der Extraklasse. „Frank Sinatra“ alias Jens Sörensen war sicher einer der umjubeltsten Höhepunkte des Abend.

Als jeder im Saal dachte, der Abend hat sich gelohnt und nun könne man beschwingt nach Hause gehen, der hatte nicht mit den „Wiefelsteder Showgirls“, allesamt Frauen des Karnevalsvereins, gerechnet. Zum letzten Mal öffnete sich der Vorhang und die Zuschauer waren mittendrin in der Rocky Horror Picture Show. Im atemberaubenden Outfit, viel Haut zeigend und mit Strapsen bekleidet, zeigte die Truppe eine viel umjubelte Choreographie, die keinen Gast mehr auf den Stühlen hielt.

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