Bad Zwischenahn Mit stimmungsvoller, weihnachtlicher Musik setzte die Kantorei St.- Johannes auch in diesem Jahr musikalische Glanzlichter. In der voll besetzten St.-Johannes-Kirche stimmte der Chor am 4. Advent mit seinem traditionellen Weihnachtskonzert auf die Festtage ein. Unter der Leitung von Kreiskantor Hartmut Fiedrich erklangen weltbekannte Werke neben kaum bekannten, neuen Kompositionen. Musik von Barock über Romantik bis zu modernen Stücken setzte den musikalischen Rahmen dieses festlichen Konzerts, in das die Zuhörer mit gemeinsamem Singen von etlichen Weihnachtsliedern stimmungsvoll einbezogen wurden.

Zusammen mit Sopranistin Larissa Schween und Brigitte Behrens (Violine) boten die 35 Sängerinnen und Sänger der Kantorei zwei besinnliche Stunden. Wohltönender mehrstimmiger Gesang wechselte sich ab mit glanzvollen Solo-Partien von Sopran und Violine, sensibel begleitet vom Orgelspiel des Chorleiters. Das Konzert eröffnete mit klanggewaltigem Orgelspiel, in dem Hartmut Friedrich den Choral „Nun kommt der Heiden Heiland“ nach einer Komposition von Johann Georg Herzog ausdrucksstark umsetzte. Und klangvoll brachte auch der Chor mit drei adventlichen Chorälen die Kirche zum Klingen, darunter Bachs „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, gesungen mit präzisem Einsatz, klar und sicher in der Stimmführung.

Auch die junge Sopranistin Larissa Sween erreichte die Zuhörer, die der innig gesungenen Arie „Bereite dich, Zion“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach andächtig lauschten. Begleitet von der Violine, ließ sie ihre helle Sopranstimme in Händels „Hört, ihr Menschenkinder all“ ausdrucksvoll erklingen. Auch im berührenden „Cantique de Noel“ von Adolphe Adam lauschten die Zuhörer still dem ergreifenden Gesang. In der „Sonata G-Dur“ von Georg Philipp Telemann bestachen Brigitte Behrens und Kantor Fiedrich mit gemeinsamem, äußerst stimmigen Spiel.

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Im Mittelpunkt des Konzerts stand aber die Messe G-Dur, op.151 von Josef Rheinberger. Dieses anspruchsvolle Chorwerk meisterten die Frauen- und Männerstimmen überzeugend und schufen damit ein bewegendes Klangbild festlicher Musik. Mehrstimmig wurde diese Messe vom Chor mit dem getragenen Kyrie eröffnet, um dann im Gloria mit ganzer Klangfülle und musikalischer Ausdruckskraft das Lob Gottes anzustimmen. Und im Credo bekannte sich der Chor mit harmonischem Zusammenklang der Stimmen zum christlichen Glauben, um im Sanctus von leise, getragenen Tönen zu himmlischem Lobgesang zu Ehren Gottes anzuschwellen.

Der Chor bestach einmal mehr durch sängerisches Können und machte mit dem anspruchsvollen Konzert sein hohes musikalisches Niveau deutlich. Anhaltender Applaus war der Lohn für die herausragende Leistung aller.

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