Jeddeloh Ii Die Kulturgeschichte muss wohl umgeschrieben werden. Nicht Weimar, sondern Kleinstrohbach ist der Wirkungsort des großen Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Das kann man augenzwinkernd in diesen Wochen in Jeddeloh II erfahren, wo es auf den Brettern, die die Welt bedeuten, heißt: „Alln’s Goethe oder wat…?“. Mit dem Theaterstück feierten am Wochenende die „De Kanaal Komödianten“ im „Goldnen Anker“ eine gelungene Premiere.

In dem Dreiakter von Bernd Gombold werden das Gebaren von Provinzpolitikern und deren Geltungssucht auf die Schippe genommen. Nach Ruhm, Ehre und Geld strebt im neuen Jeddeloher Stück Kleinstrohbachs Bürgermeister Richard Schnösel (dargestellt von Theo Vehndel), der mit seiner Sekretärin Sonja Maus (Frauke Backhus) ein Verhältnis hat.

Papiere „von Wert“

Schnösels Ziel, dass er und Kleinstrohbach groß herauskommen, scheint plötzlich in greifbare Nähe zu rücken, als auf dem Dachboden der heruntergekommenen Dorfkneipe Papiere gefunden werden, die wohl von Johann Wolfgang von Goethe stammen.

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In weiteren Rollen sind bei diesem vergnüglichen Spiel mit satirischen Tönen Kneipenwirt Johannes Wärter (Christian Schlingmann), der Obdachlose Willi (Jürgen Schlingmann) sowie die resolute Putzfrau Rosi (Inge Kreye) und deren Freundin Elli (Claudia Kruse) zu sehen. Die eitle Fraktionsvorsitzende Klara Schnalzer (Bärbel Seidel) sowie Gemeinderat Florian Bremer stehen ebenfalls im Rampenlicht.

Die Rolle des Gemeinderats sollte Marco Buske besetzen. Da er aber krankheitsbedingt ausfiel, sprang zwei Tage vor der Premiere Frank Wittje von den „Plattsnackers“ aus Jeddeloh I ein. Mit einigen Tricks und viel Unterstützung der anderen Akteure meisterte er seinen Auftritt souverän.

Insgesamt hatten die Zuschauer im sehr gut gefüllten Saal ihren Spaß an dem bunten Treiben um den „Nachlass von Goethe“. Die Darsteller überzeugten mit ihrer Spielfreude und ihrer Textsicherheit, so dass Anne Büsing und Heike Schmüser als Souffleusen einen recht ruhigen Abend verbrachten.

Spielleiterin Hanna Schlingmann war wie die vielen Zuschauern von den Darbietungen auf der Bühne sehr angetan. Szenenapplaus und ein riesiger Beifall am Ende zeigten, dass sich die Gäste bestens unterhalten fühlten.

Weitere Aufführungen

Aufgeführt wird der Dreiakter „Alln’s Goethe oder wat…?“ erneut am Sonnabend, 16. November, am Freitag, 22. November, am Sonnabend, 23. November, und am Freitag, 29. November, jeweils ab 20 Uhr. Dazu gibt es noch Vorstellungen am Sonntag, 17. November, ab 18 Uhr, sowie am Sonntag, 1. Dezember, ab 15 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf noch für alle Aufführungen.. Sie sind im „Ihre Kette“-Markt Bruns, bei Renate Köpp unter Telefon    04486/ 94410 und an der Abendkasse erhältlich.

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