HAARENSTROTH Zu einem herbstlichen Ausritt durch das Gelände in Haarenstroth hatte der Zwischenahner Pferdebesitzer Bernd Ploch eingeladen. Fast dreißig Reiter aus dem gesamten norddeutschen Raum folgten seinem Aufruf zur Teilnahme an einer „Pflaumenkuchenjagd“, die an diesem Tag zu einem ganz besonderen Ausflug zu Pferde wurde: Die Reiter unternahmen nicht nur einen einfachen Ausritt, sondern ein Jagdreiten mit Hunden.

Vor zehn Jahren lud Ploch zur ersten „Pflaumenkuchenjagd“ ein, die damals mit einem gemütlichen Beisammensein, bei dem Pflaumenkuchen und Pflaumenschnaps gereicht wurden, ausklang. So erhielt das Reitertreffen seinen Namen. Zwischenzeitlich wurde ’mal länger pausiert; die Veranstaltung am Wochenende war die siebte ihrer Art.

Das Jagdreiten ist ein „Jagen ohne Blutvergießen“. Die Hunde werden nicht auf Wild angesetzt, sondern folgen einer gelegten Spur aus Pansenlauge. Für die imaginäre Wildspur („scent“) war Hergen Bruns aus Kirchhatten als Schleppenreiter verantwortlich. Er präparierte eine gut 14 Kilometer lange Strecke, die zusätzlich einige jagdgerechte Hindernisse aufwies.

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Die Gaststätte „Ton scharpen Eck“ in Haarenstroht war Ausgangs- und Zielpunkt der Reitergruppe. Die Hunde und Jagdreiter hatten während ihres gut dreistündigen Ausritts eine anspruchsvolle Strecke zu bewältigen, die vor allem den Hunden vieles abverlangte. Die Böhmer Beagle-Meute aus der Nähe von Walsrode löste die Aufgaben mit Bravour. Die Besitzerin der Hunde und Leiterin der Jagdgesellschaft, Elke Homann, konnte am Ende feststellen, dass alles gut gelaufen und keiner zu Schaden gekommen war. Während die Hunde als Belohnung ein Stück Pansen erhielten, trafen sich die Reiter zum Umtrunk.

Die Schleppjagd hinter einer Hundemeute fand zum ersten Mal im Ammerland statt. Bernd Ploch kann sich durchaus vorstellen, das sehr seltene Jagdreiten mit Hunden in einigen Jahren erneut zu veranstalten. Bis dahin dürfte die Haarenstrother Gaststätte „Ton scharpen Eck“ für Hobbyreiter eine Anbindemöglichkeit für deren Pferde und für Kutschen bereithalten. Das ist jedenfalls der Wunsch der neuen Inhaberin Petra Dittmann, die damit Pferdeliebhabern die Möglichkeit schaffen will, in ihrer Gaststätte einzukehren.

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