BAD ZWISCHENAHN Im Beisein vieler Gäste sowie Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung eröffnete Philipp Farwick, Privatkundendirektor der Regionaldirektion der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), jetzt die Fotoausstellung „Unterwegs in Rumänien“ mit Bildern von Doris Waskönig. Bis zum 1. Oktober sind die eindrucksvollen Arbeiten in der Kundenhalle der Zwischenahner LzO-Filiale zu sehen. Kunst und Kultur, und damit auch die Fotografie, eigneten sich, so Farwick, in idealer Weise, Brücke und Botschafter zwischen Menschen verschiedener Kulturen zu sein.

„Fotos gehören zu meinen Leben“, bekannte Doris Waskönig. Die Saterländerin wurde durch Fotobände, Fotoausstellungen und Vorträge zu ihren Reisen durch Sibirien, Indien, Arabien und Afrika bekannt. In ihrem Vortrag zur Ausstellung vermittelte die Fotojournalistin Eindrücke einer Reise nach Rumänien, die sie 2009 unternahm. Unternommen habe sie einen Ausflug in die Vergangenheit, denn in Rumänien habe sie beispielsweise erlebt, wie Bauern mit Sense und Pferdewagen ihr Land bearbeiteten. Obwohl Doris Waskönig auch Elendsviertel in dem Land bereiste und die Hoffnungslosigkeit vieler Menschen gesehen habe, sei sie doch, so betonte die Fotojournalistin, von der großen Gastfreundschaft dieser Menschen sehr beeindruckt.

Doch Rumänien sei auch zukunftsorientiert. Die Menschen befreiten sich immer mehr von der „schweren Last der sozialistischen Diktatur“, berichtete Doris Waskönig.

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Ihre Fotoleidenschaft gehöre allerdings nicht den Landschaften, bekannte sie. Es seien die Gesichter, die stets „Geschichten erzählten“ und somit lebensnahe Eindrücke vermittelten. Die Saterländerin reise „immer im Alleingang“, denn da wäre sie am konzentriertesten, stellte sie heraus.

Wissenswertes über Rumänien erfuhren die Ausstellungsgäste durch Gastreferent Dr. Tobias Weger, Volkskundler und Historiker an der Universität Oldenburg. Er informierte über das neuntgrößte Land der Europäischen Union mit seinen 21 Millionen Einwohnern.

Eindrucksvolle musikalische Darbietungen des rumänischen Geigers Sorin Ferat sowie ein Geigensolo des neunjährigen Emil Waskönig, Enkel der Fotografin, rundeten die Ausstellungseröffnung ab.

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