Rastede Gelungene Premiere: Mit dem plattdeutschen Kriminalstück „Een Liek för Grete“ hat die Speelkoppel Rastede am Sonntagnachmittag das Publikum im „Hof von Oldenburg“ begeistert. Der turbulente Dreiakter spielt auf einem Kreuzfahrtschiff. Dort ereignet sich ein Mord, kurz darauf verschwindet die Leiche auf unerklärliche Weise.

Heiteres Vergnügen: Helmut Wemken und Hildegard Kröger in einer Szene des Stückes „Een Liek för Grete“ BILD: Frank Jacob

Sechs weitere Aufführungen

Weitere sechs Vorstellungen gibt die Speelkoppel Rastede im „Hof von Oldenburg“. Das Kriminalstück „Een Liek för Grete“ wird am Freitag, 14. November, 20 Uhr, Sonntag, 16. November, 16 Uhr, Freitag, 21. November, 20 Uhr, Sonntag, 23. November, 16 Uhr, Mittwoch, 26. November, 20 Uhr, und Freitag, 28. November, 20 Uhr, zu sehen sein.

Bei den Nachmittagsveranstaltungen werden auch Kaffee und Kuchen angeboten. Einlass ist dann bereits um 14 Uhr.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf im Mini-Markt, Anton-Günther-Straße 1a, in Rastede. Sie kosten sechs Euro pro Person.

Mittendrin ist die Küchenhilfe Grete Glövich (gespielt von Ute Eisenberg), die ein Faible für Krimis hat und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. „Warum nennst du dich nicht gleich Grete Bond 008“, neckt Lisa Jensen (Hildegard Kröger) vom Schiffspersonal sie deswegen auch.

Nach dem Mord an einem der Reisenden gerät denn auch schnell jeder Passagier ins Visier der Hobby-Ermittlerin. An Bord ist zum Beispiel der Macho Rocky Ricks (Norbert Neumann), der den Bestseller „Der freie Mann“ geschrieben hat und keine Szene unkommentiert lässt. Lisa Jensen stellt denn auch fest: „Sie bringen zu Ihrem eigenen Begräbnis doch noch eine Gegensprechanlage für Ihren Sarg mit, damit Sie bei der Grabrede auch Ihren Senf dazugeben können.“

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Mit der eingefleischten Feministin Beate Ohse (Tanja Bruns) liefert Ricks sich denn auch einen verbalen Schlagabtausch nach dem anderen. „Was ist der Unterschied zwischen Ihnen und einer Batterie“, fragt er sie und liefert die Antwort gleich mit: „Eine Batterie hat auch eine positive Seite.“ Das ganze Gezanke geht Grete Glövich schnell auf den Geist und sie droht: „Wenn Ihr so weiter macht, gibt es morgen Macho- und Emanzen-Gulasch.“

Auch mit dem ständig nörgelnden Adalbert Grafenau (Bernd Evers) gerät die Küchenhilfe schnell aneinander. „Da sitzt ja eine Fliege am Rand meines Suppentellers“, moniert der und bekommt prompt als Antwort: „Nicht mehr lange. Sehen Sie nicht die Spinne daneben?“

Zoff gibt es auch zwischen Elvira Griebe (Sabine Richter), einer Witwe mit Geld, aber ohne Manieren, und Sybille von Maierstein (Ingeborg Stalljann), einer verarmten Adeligen. Und während Kapitän Hubert Hacker (Helmut Wemken) dem ganzen Trubel eher reserviert begegnet, greift Bordärztin Käthe Lüttjohann (Astrid Schneider) lieber zur Flasche, um ihre Seekrankheit mit Alkohol zu kurieren. „Flüssigkalorien sind immer noch die besten“, sagt sie denn auch.

Was es nun mit dem mysteriösen Mord, der verschwundenen Leiche und den Ermittlungen von Hobby-Kriminologin Grete Glövich auf sich hat, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Sechs weitere Vorstellungen gibt die Speelkoppel in diesem Monat noch (siehe Infokasten).

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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