Klein Scharrel In den vergangenen Jahren waren es stets um die 30 Aussteller, die zum Kunst- und Handwerkermarkt nach Klein Scharrel kamen. Diesmal stellten sich sogar 50 Aussteller auf dem Hof Kahle vor.

Altes Handwerk stand dabei im Mittelpunkt. Ein Schmied zeigte an der Esse und am Amboss seine handwerkliche Geschicklichkeit, ein Drechsler stellte zum Vergnügen der Kinder kleine Kreisel her, Klein und Groß konnten verfolgen, wie Binsenstühle hergestellt werden und auch über Sattlerarbeiten, selbt gefertigten Modeschmuck, Polsterarbeiten und vieles mehr konnte man sich informieren. Zudem wurden Besucher eingeladen, sich als Künstler auszuprobieren oder sich über den Bürgerbus zu informieren.

Zum zweiten Mal nahm Antje Hauptmann mit ihren Edelrostobjekten an diesem Markt teil. Zusammen mit ihrem Lebenspartner Mike Sander stellt sie Skulpturen für innen und außen her. „Das Futterhaus da vorn ist bereits verkauft“, zeigte sie auf eine Arbeit, die nicht nur eine Futterstelle für Vögel darstellt, sondern auch noch eine Vogeltränke aufweist. Von kleinen bis großen Objekten reichte das Repertoire, das sie an den beiden Tagen präsentierte. „Wir fertigen Figuren und Skulpturen, die sich zu besonderen Anlässen wie Hochzeit oder Geburtstag als Geschenke eignen. Die Arbeiten sind natürlich unverwechselbare Unikate.“

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Vom vielfältigen Angebot des Kunst- und Handwerkermarktes war auch die 40-Jährige als Ausstellerin überwältigt. „Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Alle kunsthandwerklichen Bereiche werden abgedeckt. Dazu dieses traumhafte Ambiente.“ Hinzu kam, dass das Wetter an beiden Tagen mitspielte. Viele Radfahrer nutzten vor allem am Sonntag die spätsommerlichen Temperaturen, um auf ihrer Tour auch den den Hof Kahle anzusteuern.

Sehr zufrieden waren auch die Organisatoren Gerda und Gerold Kahle sowie Beate Hillje. „Auch mit 50 Ausstellern ist noch nicht Schluss. Wir haben einen weitläufigen Garten, hier könnten noch mehr Stände stehen“, soe Gerda Kahle.

Mit der gestiegenen Zahl der Aussteller – die ersten Märkte fanden nur im Bauernhaus statt – hat allerdings auch die Arbeit zugenommen. „Uns haben schon die ersten Aussteller gefragt, ob sie im kommenden Jahr wieder dabei sein können“, sagte Beate Hillje und machte deutlich, dass bereits jetzt der Kunst- und Hobbyhandwerkermarkt 2018 geplant werde. Dann würde auch Antje Hauptmann wieder gern dabei sein, zeigten die über tausend Besucher an beiden Tagen auch großes Interesse an ihren Arbeiten.

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