Augustfehn Viel Beifall gab es am Montag für die kleinen Darsteller im Evangelischen Kindergarten „Die Brücke“ in Augustfehn. Hier fand auf regionaler Ebene das 18. Niedersächsische Schüler-Theater-Treffen statt. „Am Start“ waren 17 Kinder aus dem Kindergarten in Elisabethfehn. Sie hatten das Märchen „Schneewittchen“ einstudiert. Die 25 Augustfehner Kinder hatten das biblische Thema von „Noah und der Arche“ in Szene gesetzt. „Wir haben uns für ein biblisches Thema entschieden, weil wir ja eine kirchliche Einrichtung sind“, so Jutta Jonen, Leiterin des Kindergartens, der eine eigene Theaterwerkstatt hat.

Mit leiser Musik wird der Einmarsch des „Schneewittchen-Ensembles“ zur Bühne begleitet und Erzieherin Arnolde Krieter-Webermann schlägt auf die Klangschale. Sie ist die Erzählerin, und die Schauspieler geben an der richtigen Stelle ihren Text dazu. Leise sind die Stimmen, bis auf den einen oder anderen Zwerg und der Krähe, die so gekonnt kräht, dass man denkt, eine echte fliegt durch den Raum. Sehr geschickt windet Schneewittchen sich, als sie der bösen Schwiegermutter ihre Schönheit zeigt. Nachdem die Zwerge Schneewittchen laut Drehbuch als „Haushälterin engagiert“ haben, nimmt sie gewissenhaft ihre Arbeit auf und macht – wie es sich für eine gute Hausfrau gehört – erst einmal die sieben Zwergenbetten. Zweimal stirbt sie sehr eindrucksvoll.

Pfarrer Thomas Perzul aus Elisabethfehn ist ganz begeistert von den Leistungen. „Die fünf bis sechsjährigen Kinder wachsen geradezu über sich hinaus und bekommen durch das Theaterspiel mehr Selbstbewusstsein“, lobt er die Darbietungen.

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Die Augustfehner wählten die Form des Musicals für die Interpretation der biblischen Geschichte. Mit viel Freude stehen die 25 Kinder auf der Bühne und singen „Bau ein Schiff Noah, Noah bau ein Schiff…“. Noah hat den lieben Gott verstanden, fragt aber dennoch, wo denn das Wasser sei. „Das kommt in den nächsten Tagen“, ist die Perspektive und Noah antwortet pflichtgemäß: „Okay, dann mach’ ich das“. „Herein in die gute Stube“, ruft er den Tieren zu, die dann auch paarweise erscheinen. Als alle einen Platz gefunden haben, zieht er die „Gangway“ hoch, und der Regen beginnt.

Alle Kinder haben ein „Händchen fürs Schauspiel“. Wenn der Text mal nicht richtig sitzt, sind Souffleusen vor Ort. Bis hin zur Szene mit der Taube, die den Palmzweig vom Baum holt, ist es eine rundum spannende und unterhaltsame Theaterarbeit.

Ein Beraterteam von Fachleuten des darstellenden Spiels und Lehrern geben den Kindern und den Erzieherinnen unmittelbar nach der Aufführung eine Resonanz. Zur weiteren Motivation wird natürlich viel gelobt, aber es werden auch Anregungen gegeben, was anders laufen könnte. Das Team entscheidet demnächst in Hannover mit darüber, welche Gruppe vom 23. bis 27. Juni an der Abschlussveranstaltung des Schüler-Theater-Treffens in Wolfsburg teilnehmen darf.

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