Eggeloge /Linswege Zu einem Abend auf dem Hochsitz hatten im Rahmen der Westersteder Ferienpassaktion kürzlich die Hegeringe Eggeloge und Linswege sowie der Ortsbürgerverein Eggeloge eingeladen. Bei durchwachsenem Wetter pirschten zehn Kinder zusammen mit zehn Jägerinnen und Jägern sowie einigen Hunden durchs Revier. Die Veranstaltung – so heißt es in einer Mitteilung weiter – begann mit Informationen rund um die Natur, heimischen Vögeln und Wildtieren. Verschieden Fragen wurden geklärt, wie zum Beispiel, dass Jäger nicht den Hut zum Erkennen als Jäger tragen, sondern als Sonnen- oder Regenschutz.

Nach den Jagdhornsignalen „Begrüßung“ und „Aufbruch zur Jagd“ ging es mit Jagdhunden ins Revier. Die Rucksäcke der Kinder und Jäger waren gut bestückt- es gab Brote, Getränke, Obst und Süßigkeiten.

„Es war interessant, die vielen unterschiedlichen Wildtiere live und nicht nur im Fernsehen oder auf You Tube zu sehen. Anstrengend war es, lange auf dem Hochsitz sitzen zu müssen und nicht laut reden zu dürfen“, sagte ein Kind beim „Schüsseltreiben“ – dem Essen und Trinken nach der Wildbeobachtung – in der alten Eggeloger Schule. Die Kinder hätten auch bemerkt, dass man an einigen Stellen vieles und an anderen wenig zu sehen gab – so ist die Naturbeobachtung. Darauf der Kommentar von einem Jungen auf einem Hochsitz an einer Waldlichtung „Die Jagd ist wie ein Überraschungsei – man weiß nicht, was drin ist.“

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Beobachten konnten die Mädchen und Jungen Damwildrudel mit Alttieren mit Kälbern sowie einige Damhirsche. Ferner erspähten sie junge Baummarder, Bussarde, Spechte, Hasen, verschiedene Singvögel, Fledermäuse und Tauben. Rehböcke und Ricken mit Kitzen entdeckten sie zudem. Die Jäger erläuterten die viele unterschiedlichen Fragen und zeigten den Kindern z.B. auch, welche Fährten Wildschweine und Rehe hinterlassen.

„Ein besonderer Dank gilt den Revierinhabern, die wieder einmal diese Aktion unterstützen“ sagte Heiko Willms, Vorsitzender vom Ortsbürgerverein und Hegering in Eggeloge. „Die Ferienpassaktion wird garantiert im nächsten Jahr wegen der großen Resonanz wieder angeboten, denn sie macht den Kindern und den Jägern sehr viel Spaß. Doch wir Jäger sind auch gefordert. Wir müssen noch mehr für die Natur tun. Durch die Anlage von Blühstreifen und Wildäckern sowie der Bejagung von Krähen und Füchsen helfen wir unserem Niederwild und den seltenen Wiesenvögeln. Diese Arten leiden unter den häufigen Monokulturen wie z.B. den vielen Maisäckern in der Region“, sagte Willms.

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