Spohle Die ordentliche Delegiertentagung des Ammerländer Schützenbundes im Spohler Krug hatte die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres mal wieder „getoppt“. Mehr als 420 Schützenschwestern und -brüder aus 36 Schützenvereinen des Ammerlandes hatten am Sonntag 22 Tagesordnungspunkte zu „bewältigen“. Gäste waren auch Landrat Jörg Bensberg sowie die Landtagsabgeordneten Sigrid Rakow (SPD) und Jens Nacke (CDU).

Die gesellschaftliche Bedeutung der Vereine im Allgemeinen und der Schützenvereine im Besonderen stand immer wieder im Vordergrund der Rednerinnen und Redner. Monika Wiemken: „Schützenvereine unterscheiden sich nicht von anderen Vereinen. Auch wir müssen uns heute vor allem um Integration und Inklusion kümmern“, so die Vorsitzende des Kreissportbundes Ammerland. „Kooperationen in der Region haben für unseren Erfolg auf breiter Ebene eine große Bedeutung“, sagte Wiemken und wies auf den neuen Kooperationsvertrag des Kreissportbundes Ammerland, des Stadtsportbundes Oldenburg und Kreissportbundes Wesermarsch hin, der im Mai 2014 unterzeichnet wurde und „die Zusammenarbeit der drei Sportbünde verfestigen würde“, so Wiemken.

Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper hob insbesondere den Wert der Brauchtumspflege und der Traditionen hervor. „Aber auch die modernen Schießsportarten sind wichtig, um der Jugend einen Anreiz zu geben“, so Pieper. „Jugendarbeit ist eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Gesellschaft“, sagte der Bürgermeister. Im Zusammenhang mit dem Bundesschützentreffen im vergangenen Jahr in Wiefelstede lobte er die Organisatoren und Helfer auf plattdeutsch: „Dat hebbt ji good maakt.“

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Der Präsident des Oldenburger Schützenbundes stellte fest, dass das zurückliegende Jahr einige Erfolge aufzuweisen und den Bekanntheitsgrad des Ammerlandes bundesweit erhöht habe. „Es wurde einiges auf die Beine gestellt. Wir können kreativ die Zukunft angehen und mit Mut neue Wege beschreiten“, sagte Peter Wiechmann: „Die Schützenvereine sind und bleiben ein aktiver Bestandteil unseres gemeinschaftlichen Lebens.“

Rolf Kaiser, Präsident des Ammerländer Schützenbundes, konnte in seinem Bericht für das Jahr 2014 „nachweisen“, dass nicht nur er, sondern der gesamte Vorstand aktiv und mit Erfolg seine Arbeit gemacht habe. „Ihr Ammerländer Schützen könnt stolz darauf sein, wie ihr unser Schützenwesen vertreten habt“, lobte Kaiser die Delegierten. Man sei gut aufgestellt im Breitensport – und speziell der Bogenschießsport in den elf Vereinen mit diesem Angebot würde neue Mitglieder mit neuen Interessen bringen, meinte Kaiser. Den Kommunen zollte er Dank für die Unterstützung.

Die Sportleiter der Abteilungen Damen, Jugend, Schützen und Bogenschießen konnten beachtliche Erfolge der Aktiven bis zur Bundesebene vorweisen. Beim letztjährigen Bundesschützentreffen in Wiefelstede erreichte Angela Harms vom SV Metjendorf einen würdigen 5. Platz. Bogenreferent Harald Wiechmann hielt seinen Bericht auf Plattdeutsch und berichtete von Qualifikationen für die Deutsche Bogenmeisterschaft. Persönlich möchte er im neuen Jahr 30 Prozent mehr mit den Mitmenschen reden und dafür 15 Prozent weniger E-Mails und SMS verschicken.

Traditionell gab es auch bei dieser Delegiertentagung viele Ehrungen (siehe Infokasten). Bei den Wahlen wurde Rolf Kaiser einstimmig im Amt des ASB–Präsidenten bestätigt. Kassenführer Torsten Dierks, Jugendsportleiterin Marita Remmert und stellvertretender Bogensportleiter Kurt Buchbach wurden ebenfalls bestätigt. Zum Pressewart wurde einstimmig Arne Rohlfs gewählt.

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