Frage: Wie haben Sie von der Nominierung erfahren?

Bock: Ich habe die Übertragung der Bekanntgabe live im Internet verfolgt und so direkt von der Nominierung des Films erfahren – genau wie ein Großteil des Teams, das die Übertragung in Beirut geschaut hat.

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Frage: Hat „Capharnaum“ eine Chance, den Oscar zu gewinnen oder ist die Konkurrenz zu stark?

Bock: Die gesamte Konkurrenz ist in diesem Jahr stark. Einige der anderen Filme sind sogar in mehreren Kategorien nominiert.

Frage: Welcher Film ist der stärkste Konkurrent?

Bock: Das ist sicherlich „Roma“. Der Film ist ja in zehn Kategorien nominiert. Aber wenn der schon in den wirklich wichtigen Kategorien abräumt, wird weiter unten vielleicht ein Plätzchen frei, dann haben wir eine gute Chance.

Frage: Werden Sie zur Verleihung auch auf dem Roten Teppich stehen?

Bock: Ich werde mit meinem Mann Christopher Aoun, Kameramann von Capernaum, nach Los Angeles fliegen, um zur Verleihung in der Stadt zu sein. Ob ich bei der Verleihung dabei bin, weiß ich nicht, das wird sich demnächst zeigen. Wichtig ist aber, vor Ort zu sein, um sich zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Das ist mit einer Oscar-Nominierung natürlich einfacher als ohne.

Frage: Wie hat Ihr Umfeld auf die Nominierung reagiert?

Bock: Nach der Nominierung habe ich viele Glückwünsche erhalten. Das waren oft herzliche Nachrichten von Leuten, von denen ich seit langer Zeit nichts mehr gehört habe. Das hat mich sehr gefreut.

Ich war sehr überrascht, dass die Nominierung solche Wellen geschlagen hat. Der Film ist vielen Leuten mittlerweile ein Begriff – und das ist gut. Denn so sehen viele Menschen den Film – und die Themen, die wir in die Öffentlichkeit tragen wollen, kommt an.

Frage: Welche Filme sehen Sie selbst gerne, wenn Sie nicht gerade beruflich mit Filmen zu tun haben?

Bock: Ich sehe allein berufsbedingt schon viele Filme, um auf dem Laufenden zu bleiben. Deshalb fällt es mir schwer, da eine Auswahl zu treffen. Ich denke auch, dass es immer stimmungs- und altersabhängig ist, welche Filme einem grad gut gefallen. Die Rezeption von Filmen kann sich mit der Zeit stark ändern. Was ich persönlich zum Beispiel vor zehn Jahren noch gut fand, muss mir jetzt nicht mehr gefallen.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
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