DRINGENBURG Manuel Bunger ist in der Region auch als Gitarrist bekannt. In Chile sorgte er vor 5000 Menschen für guten Ton.

Von Christian Bartsch DRINGENBURG - Eine aufregende und arbeitsreiche Reise nach Chile hat der Dringenburger Musiker und Tontechniker Manuel Bunger jetzt unternommen: Er begleitete den Oldenburger Bundschuh-Chor zu zwei Auftritten in dem südamerikanischen Land und sorgte dort dafür, dass die Bühnentechnik reibungslos funktionierte. „Der Chor ist von den Mapuche, also den Ureinwohnern Chiles, eingeladen worden“, berichtet Bunger.

Hintergrund: Ein in Oldenburg lebender Chilene hatte den Chor erlebt, als dieser mit großem Orchester das Werk „Canto General“ des chilenischen Autors Pablo Neruda aufführte. „Darin geht es hauptsächlich um die Verdrängung der Mapuche und der Natur durch die übrige Bevölkerung Chiles“, fasst Bunger zusammen. Wenig später kam die Einladung seitens der offiziellen Vertretung der Mapuche zum Gastspiel in der Hauptstadt Santiago.

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Und weil eines der Konzerte unter freiem Himmel stattfinden sollte, musste ein Tontechniker mit auf die Reise. „Das war dann ich, weil ich den Chor auch bei hiesigen Auftritten begleitet habe“, erzählt Bunger, der sich in der Region auch als Gitarrist einen Namen gemacht hat.

Von Dringenburg aus bestellte er via Internet die Technik – und bekam in Chile feinste Bedingungen geboten: „Das riesige Mischpult hatten die eine Woche vorher gerade bei einem Robbie-Williams-Konzert eingesetzt“, berichtete Bunger.

Zwei Wochen dauerte die Reise, auf der der Dringenburger auch Zeit für einige touristische Abstecher fand: „Einmal bin ich mit meiner Freundin auf einem Motorrad in die Berge gefahren, das war schon ein irres Erlebnis.“ In Chile, so berichtet er, sei gerade Frühling gewesen, „das Wetter war wie hier im April“.

Am Ende haben ihm die Mapuche sogar ein Zertifikat ausgestellt: „Darin steht, dass ich für die Bühnentechnik zuständig war – das kommt jetzt in meine Bewerbungsmappe.“

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