Rastede Mehr als 150 Musikschüler traten am Sonntag beim Neujahrskonzert des Rasteder Creativ-Centrums im „Zollhaus“ auf. Je nach Tageszeit konnten die Gäste bei Kaffee und Kuchen oder beim Mittagessen Musik jeder Stilrichtung und Epoche genießen.

Vom frühen Vormittag bis zum Abend zeigten kleine und große Künstler ihr musikalisches Können. Immer war ein Publikum von rund 100 Interessierten dabei. Natürlich waren viele Mamas, Papas, Omas und Opas darunter, die ihre Kinder oder Enkelkinder bewundern wollten.

Mancher Erwachsene hatte glänzende Augen – vor Rührung oder vor Stolz, das konnte man nicht immer erkennen. So ging es auch Christoph Seybold, als seine Tochter Jale (8) ihre Geige ansetzte. „Die Motivation zum Geigenspiel kam von Jale selbst. Immer wenn sie ein Erfolgserlebnis hat, brennt sie darauf, weiterzumachen.“

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Still wurde es im Saal, als Phillip Theesfeld (13) „Hallelujah“ von Leonhard Cohen auf Englisch sang. Hier und da war ein Mitsummen im Publikum vernehmbar. Als aber der letzte Ton verklang, war das Publikum nicht mehr zu halten und spendete stürmischen Applaus.

Bei dem von ihm durch starken „Körpereinsatz“ vorgetragenen Lied „Beinhart“ von Torfrock, war es dann nicht mehr still, sondern der eine oder andere „rockte am Kaffeetisch“ mit. Durch die professionelle Begleitung von seinem Schulfreund André Jodanow (12) auf dem Schlagzeug war es insgesamt eine künstlerische Glanzleistung.

André Jodanow bearbeitete die Membrane seines Schlagzeugs so kunstvoll und musikalisch, dass es eigentlich nach Zugaben verlangte. Beide wurden im vergangenen Jahr Sieger bei „Arngast sucht das Supertalent“, ein Projekt der Oberschule Varel. Musiklehrer Bernd Grafe rundete am Klavier das Ergebnis ab.

Fiona (9) hatte großen Erfolg auf der Blockflöte mit dem Lied „Die Affen rasen durch den Wald…“ und „Von den blauen Bergen kommen wir…“. Sie möchte auf jeden Fall dabei bleiben. „Weil es soviel Spaß macht“, sagte sie. Auch Greta (9) bleibt mit ihrem Keybord dabei. „Rock my Soul…“ trug sie perfekt vor. „Als ich klein war“, sagte Aliya (9), „wollte ich immer schon Geige spielen“. Mama Maria Billez hatte zuerst gezögert, „weil Aliya eigentlich mit unter sechs Jahren noch zu jung für die Violine war“, hatte sie befürchtet. „Aber die Begeisterung war zu groß, da mussten wir zustimmen“, sagte die Mutter.

Alle Interpreten gaben an diesem Tag ihr Bestes und sorgten dafür, dass über Stunden Musik gemacht wurde. Einige Schülerinnen und Schüler sind schon seit mehr als zehn Jahren dabei. „Aber die meisten hören mit Beginn einer Ausbildung auf und machen dann privat weiter“, sagte Bernd Grafe, Leiter des Creativ-Centrums.

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