Wahnbek Die Deutsche Bahn plant für 2015 viele Baumaßnahmen. An manchen Tagen soll es bundesweit bis zu 850 Baustellen geben. Ganz so viele werden es im neuen Jahr bei der Modellbahn-AG der Grundschule Wahnbek nicht sein. Aber Peter Strop will mit seinen Schülern den schon begonnenen Zoo vollenden, das Industriegebiet fertig stellen und ein Bahnbetriebswerk mit Lokschuppen bauen. Auch die Beleuchtung der Anlage soll komplettiert werden. Zur Orientierung, an welchem Projekt in welcher Zeitspanne gearbeitet wird und wurde, waren am Sonnabend bei der öffentlichen Ausstellung in der Aula der Grundschule Wahnbek an den Stationen entsprechende Hinweise angebracht.

Strop hatte mit Unterstützung seines Sohnes Fabian und der AG-Mitglieder rund 100 Meter Schienen, Landschaften, Signale und urbane Infrastruktur für die Öffentlichkeit aufgebaut. „Mein ,Bengel‘ hat begeistert mitgemacht“, sagte Martin Liebermann über seinen neunjährigen Sohn Linus.

In der Aula wurde am Sonnabend reichlich gefachsimpelt und vielfach Begeisterung ausgedrückt für die teilweise filigrane Handarbeit. Besonders die umfangreiche Technik, die unter- und oberhalb der großen Plattform angebracht war, war immer wieder Gesprächsthema.

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Simon (8) war dafür zuständig, für die richtige Geräuschekulisse zu sorgen. 18 Geräuscharten, die er „dramaturgisch“ richtig einsetzte, standen ihm auf einer kleinen Schaltfläche zur Verfügung. Das Vorbeirauschen eines langen Güterzuges gehörte ebenso dazu wie eine Durchsage auf „Bahnsteig 3“.

Jens Eckmeyer bestaunte mit seinen Kindern Idtje (4), Nele (6) und Tjark (8) die neue Campinganlage mit Badesee und Fußballfeld. „Jeder war ja mal ein Kind, und die Begeisterung ist bei mir immer noch vorhanden“, sagte er und meinte: „Diese detailgetreue Maßarbeit fasziniert mich. Es ist eine großartige Beschäftigung für die Kinder.“

Ralph Wilken freute sich, dass sein zehnjähriger Sohn Kort auch noch als Gymnasiast in der Arbeitsgemeinschaft mitwirken kann und sein Sohn Derk (8) sein technisches Verständnis und die Geschicklichkeit heute an der Anlage messen kann. „Das sind ausgezeichnete Konzentrationsübungen für die Kinder“, sagte Wilken, während seine Frau Katja in der Cafeteria stand und mit anderen Müttern die selbst gebackenen Leckereien an der Kuchentheke verkaufte. „20 Kuchen und Torten gehen heute über den Ladentisch“, verkündete sie stolz. Der Erlös kommt der AG zu Gute.

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