Westerstede Zum traditionellen Neujahrsempfang der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Westerstede im Evangelischen Haus begrüßte der geschäftsführende Pfarrer Malte Borchardt am Sonntag rund 100 Gäste.

Rückblickend ließ der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates einige besondere Ereignisse der lutherischen Gemeinde mit den Zentren in Halsbek, Ihausen, Ocholt und Westerstede noch einmal Revue passieren. Dazu gehörte der Niedersachsentag mit dem ökumenischen Gottesdienst, das 60-jährige Bestehen des Westersteder Posaunenchores, die fünfjährige Existenz des Hospizes und das 90-jährige Bestehen des Kapellenvereins Ihausen.

Die Glocken im Glockenturm der St.-Petri-Kirche schweigen seit mehr als einem halben Jahr. Jetzt gebe es eine gute Nachricht, erklärte Borchardt. „Die Glocken werden dieses Jahr wieder erklingen“. Hierfür sei das Einholen von Gutachten und Gegengutachten mit Preisanfragen erforderlich gewesen. „Da gibt es erhebliche Preisunterschiede, weil es Arbeiten von hohem handwerklichen und technischen Aufwand sind“, erläutert der Pastor.

Lange Planungszeit habe auch die Einrichtung einer Krippe in Halsbek gefordert: „In diesem Jahr können wir die Planungen in die Realität umsetzen“, so Malte Borchardt, der seinen Dank an die Stadtverwaltung richtete. Vorgesehen sind ein kleiner Anbau und einige Umstrukturierungen im Johannes-Kindergarten. „Wenn es nach uns geht, dann können nach den Sommerferien die Krippen-Kinder einziehen.“

Nach mehr als fünf Jahren intensiver Planung zur Frage, was mit der alten Kapelle aus dem Jahre 1875 auf dem Friedhof geschehen solle, sei nun ein Ergebnis in Sicht: „Wenn alles gut wird, dürfen wir in diesem Jahr mit dem Umbau zum Kolumbarium beginnen“.

Darunter versteht man ein oberirdisches Gewölbe oder Gebäude zur Aufbewahrung von Urnen oder Särgen. Geplant sei, in der Westersteder Kapelle ein Kolumbarium mit 153 Fächern für Urnen mit Ruhezeiten von mindestens 25 Jahren, analog zu Bestattungen auf dem Friedhof. Der Zugang zum Kolumbarium mittels Chipkarte oder Transponder solle aller Voraussicht nach lediglich Angehörigen ermöglicht werden.

Pastor Borchardt blickte schon einmal auf das Jahr 2017 voraus und leitete damit zu Pfarrer Nico Szameitat über. Szameitat ist seit Herbst beim Oberkirchenrat in Oldenburg Beauftragter für das Reformationsjubiläum 2017 in der Oldenburgischen Kirche. Zuvor war Nico Szameitat, der vor gut 40 Jahren in Westerstede geboren und in der St.-Petri-Kirche getauft worden war, zehn Jahre als Pastor in Wilhelmshaven tätig. Der Pfarrer gab in seinem Vortrag einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2017, das ganz im Zeichen des Themas „500 Jahre Reformation“ steht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.