Ocholt In allerbester Spiellaune präsentierten sich die acht Laienschauspieler des Späälköppels des Heimatvereins Ocholt-Howiek am Freitagabend bei der Premiere von „Robert ward 30“. Das Publikum im Schuljugendheim war aus dem Häuschen und spendete immer wieder Szenenbeifall und am Ende einen lang anhaltenden Schlussapplaus. Vor einem tollen Bühnenbild lebten die Akteure ihre Rollen und füllten sie gekonnt mit Spielwitz, Gestik und Mimik. Die Inszenierung unter Leitung von Späälbaas Giesela Öltjen war auf ganzer Linie eine Bravourleistung. Die plattdeutsche Komödie in drei Akten stammt aus der Feder des erfolgreichen Autors Helmut Schmidt.

Noch neun Geburtstagsfeiern

Neun weitere Aufführungen der plattdeutschen Komödie„Robert ward 30“ folgen und zwar am 17., 19., 20., 23. 26. und 29. November sowie am 2. und 4. Dezember. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Schuljugendheim, Schulstraße. Am Sonnabend, 28. November, findet um 15 Uhr eine Nachmittagsvorstellung statt.

Eintrittskarten können bei Adolf Hahn (Telefon   04409/ 1649) bestellt werden.

Topuster ist Giesela Öltjen, die sich zudem gemeinsam mit Ingrid Krause um die Schminke der Akteure kümmert. Hinter der Bühne helfen Annelene Hinrichs und Frauke Rosendahl. Das Bühnenbild haben Bruno Garben, Helmut Hinrichs und Ernst Stäuber gebaut.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Robert Böttcher (gespielt von Niklas Krieger), ein erfolgreicher, aber schüchterner Schriftsteller, der noch bei seinen Eltern Margot und Emil Böttcher (Sandra Kayser und Jens Kayer) wohnt, und gerade seinen siebten Roman geschrieben hat. Mit seinen beiden Freunden Thomas und Jens (Thorsten Stäuber und Martin Unglaub), mit denen er hin und wieder mal ein Bier trinken geht, wird jeder Roman mit einem bestimmten Ritual gefeiert. Nur für die Liebe bleibt ihm irgendwie keine Zeit.

Nun steht ein Ereignis an: Roberts 30. Geburtstag soll nach dem Wunsch seiner beiden Freunde ganz groß gefeiert werden, obwohl Robert nichts von einen Fest hält. Die Planungen laufen, und Thomas und Jens wetten bei einer feucht-fröhlichen Runde, dass einer von beiden es schafft, Robert noch vor seinem Geburtstag zu verloben. Hohe Wetteinsätze stehen an. Das Abkommen wird sogar ungewollt von einer Zeugin schriftlich abgesegnet. Im nüchternen Zustand betrachtet, erweist sich die Klausel als äußerst schwierig. Es wird mit falschen Karten gespielt, und verschiedene Frauen werden mit Geld „bestochen“. Thomas verbündet sich sogar mit Roberts Vater und will diesem ein Stück Bauland schenken, wenn er ihm hilft, dass Robert sich mit der linkischen Nachbarin Petra Hoffmann (Gunda Kruse-Puls) verlobt.

Keiner will die Wette verlieren, doch die Zeit läuft zügig, der Geburtstag von Robert naht. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, welche Tücken die Planung seiner Geburtstagsfeier erschweren und welche Bedeutung die neuen Nachbarn Rosemarie Schönfeld (Anita Köver) und ihre Tochter Hanna (Fenja Kayser) spielen.

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