FRIEDRICHSFEHN Man soll nicht immer unbedingt das glauben, was man hört, auch wenn man direkt daneben sitzt. Die Fantasie könnte einem dabei einen Streich spielen. Diese Lehre konnten die Zuschauer aus dem Theaterstück „Van Snicken un Zicken“ ziehen, mit dem die Speelkoppel des Ortsvereins Friedrichsfehn in der Schulturnhalle in Friedrichsfehn Premiere feierte.

Der Dreiakter von Wolfgang Binder bot den Darstellern reichlich Gelegenheit, ihr spielerisches Können und ihren Spaß am Spiel zu zeigen. Sehr zum Vergnügen der Zuschauer in der voll besetzten Turnhalle überzeugten die Schauspieler mit Mimikspiel und Wortwitz. Kleine Texthänger wurden elegant überspielt, wobei nur zum Ende des Stücks kurzzeitig die Konzentration auf den Text nachließ. Diese kleine Schwächephase schmälerte den Erfolg beim Publikum aber nicht im Geringsten.

In dem Lustspiel sorgt der Busunternehmer Johann Clausen (dargestellt von Günter H. Winkelmann) für Verwirrung. Weil er pleite ging, musst er sein Haus verkaufen, ohne es allerdings seiner Frau Sigrid (Ilse Coldewey) und seiner Tochter Antonia (Andrea Spiekermann) zu sagen. Natürlich darf die Familie nicht erfahren, dass Lydia Podgorski (Birgit Schaare) Gerichtsvollzieherin ist, was allerdings zu folgenschweren Irrtümern führt.

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Über den tatsächlichen Sachverhalt sind nur Franz Beck (Andreas Pargmann) und der Student Klaus Frerichs (Torsten Bölts) informiert. Ihren ganz eigenen Kleinkrieg führt dagegen Luise Beck (Rena Seeger) mit der Nachbarin Frau Keller (Gisela Schröder). Unterstützt wird Luise von ihrer Mutter Oma Ludwig (Ursel de Haan), die fleißig Schnecken sammelt. Der Nachbarschaftsstreit ruft aber auch den Polizisten Maximilian Helms (Gerd Ostendorf) auf den Plan.

Unter der Regie von Karin Linden und Christoph Schildmann entstand ein sehr lebhaftes und lebendiges Spiel, das die Zuschauer immer wieder zum Applaus reizte. Heike Schmüser hatte als Souffleuse nur zum Ende hin etwas mehr Arbeit. Für die passende Schminke und Frisur waren dieses Mal Rena Seeger und Edith Mehrens zuständig. Und für das passende Bühnenbild, das beim Publikum sehr gut ankam, sorgten Markus Klitsch und Freunde sowie Heino Speckmann.

Nach der gelungenen Premiere wird der Dreiakter „Van Snicken un Zicken“ in dieser Woche noch insgesamt fünf Mal zu sehen sein. Am Mittwoch, dem 7, März, am Donnerstag, dem 8., am Freitag, dem 9., und am Sonnabend, 10. März, beginnen die Aufführungen in der Schulturnhalle Friedrichsfehn jeweils um 20 Uhr. Zum Abschluss der Theaterwoche wird das Lustspiel am Sonntag, 11. März, ebenfalls in der Turnhalle, schon ab 16 Uh, aufgeführt.

Karten für alle Vorstellungen gibt es noch im Vorverkauf bei Wiebke de Vries im Reisebüro Friedrichsfehn (Tel. 04486/921401) sowie an der Abendkasse.

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