Edewecht „Ich finde das nicht in Ordnung, dass die Männer keinen Honig sammeln. Die sind faul.“ Ein junges Mädchen zeigte kein Verständnis dafür, dass die männlichen Bienen (Drohnen) sich an bestimmten Arbeiten in einem Bienenvolk nicht beteiligen. Nils Wiechert vom Imkerverein Edewecht erklärte ihr die Aufgabenteilung in einem Bienenstock.

Der Edewechter Imkerverein beteiligte sich an diesem Sonntag zum ersten Mal an der „Vereinsmeile“ im Rahmen der Marktpartie in Edewecht. Der Vorstand unter dem neuen Vorsitzenden Marc Hoffmann hat sich vorgenommen, die Öffentlichkeitsarbeit stärker zu betreiben. Die aktuellen Diskussionen um das Bienensterben machte diesen Stand auch für Erwachsene attraktiv, konnten sie hier doch nachfragen, welche kleinen Dinge, die sich in einem Garten realisieren lassen, tatsächlich verwirklicht werden können.

Die „Vereinsmeile“ mit gut 15 Edewechter Vereinen ist ein Baustein im Konzept des Veranstaltungsforums Edewecht, das die Marktpartie (am Freitag und Samstag war es eine Marktparty) bereits zum sechsten Mal durchführte. „Unser Ziel ist es, jeder Altersgruppe etwas zu bieten“, erklärte die Vorsitzende des Veranstaltungsforums, Anja Rink. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde gelinge es, viele Aktionen kostenlos anzubieten, sei es das umfangreiche Kinderprogramm oder auch die abwechslungsreichen und kurzweiligen Bühnenauftritte.

Natürlich musste das Wetter bei der insgesamt dreitägigen Veranstaltung mitspielen, was an diesem Wochenende der Fall war. Dazu begann der Freitagabend sich als Firmenabend zu etablieren. In ungezwungener Atmosphäre bei guter Musik den Abend zusammen zu verbringen war das Ziel. „Wir hatten zusätzliche Bierzeltgarnituren am Freitag aufgebaut, die dann auch alle besetzt waren“, zeigte sich Anja Rink mit dem Verlauf des Freitags, aber auch der beiden anderen Tage sehr zufrieden. Die Party am Samstagabend verlief in sehr angenehmer Atmosphäre. Es kam nicht zu irgendwelchen negativen Begleiterscheinungen“, vermeldete Kerstin Borm, Kulturbeauftragte der Gemeinde Edewecht.

Guten Zulauf konnte am Sonntag auch der Schiffsmodell-Club Bad Zwischenahn-Edewecht verzeichnen. Es war ein kleines Schwimmbassin aufgebaut worden, in dem Kinder und auch Jugendliche Boote ferngesteuert fahren lassen konnten. „Die Kinder interessieren sich aber auch, wie die Schiffe gebaut werden und auch, wie sie eigentlich fahren“, sagte Hendrik Harms. Der 18-Jährige ist seit gut vier Jahren im Verein. „Dieses Hobby können Kinder ab 10 Jahren gut ausüben, unter Anleitung sogar etwas früher.“ Hier sind Technik, Elektronik und auch Mechanik gefragt, was viele junge Besucher an diesem Sonntag sehr interessierte.

Neben den unterschiedlichen Angeboten, dazu gehörte ein Kunsthandwerkermarkt und der Flohmarkt, öffneten zusätzlich ab 13 Uhr die Geschäfte in der Kerngemeinde. Gerade die Geschäfte um den Marktplatz als Veranstaltungsort nutzten die Marktpartie, um mit zusätzlichen Angeboten die Attraktivität der Veranstaltung zu steigern. Aber auch Geschäfte, die nicht unbedingt im Kernbereich liegen, luden zu einem entspannten Einkaufsbummel ein. Wie die Verantwortlichen der Marktpartie waren auch die Geschäftsleute mit der Resonanz der Marktpartie sehr zufrieden.

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