Edewecht In Edewecht gibt es an diesem Freitag eine ganz besondere Geburtstagsfeier: Das Musikfest Bremen gibt es seit 30 Jahren, was die Künstler als Anlass für eine Geburtstagstournee genommen haben, die sie erstmals auch ins Ammerland führt. Nach dem Auftritt in Bad Zwischenahn am 1. September kommt das Festival, das sich seit 1989 unter der durchgehenden künstlerischen Leitung von Thomas Albert steht, zum Ende der Tour nach Edewecht.

Um 20 Uhr werden die Musiker des Calamus Consort im Foyer des Gymnasiums Edewecht mit Bläsersinfonien von Johann Christian Bach bis Charles Gounod spielen. Das Calamus Consort, benannt nach dem den Ton erzeugenden Schilfblatt in Rohrblattinstrumenten, ist ein Spezialensemble aus Oberösterreich. Im Jahr 2003 von Ernst Schlader und Markus Springer in Linz gegründet, setzt sich das Calamus Consort vor allem mit der Musik für Holzblasinstrumente des 18. und 19. Jahrhunderts auseinander.

Mit seinem Programm „Bläsersinfonien“ widmet es sich der im ausgehenden 18. Jahrhundert beliebten Form der höfischen Unterhaltungsmusik, den so genannten „Harmoniemusiken“. Ob an der Tafel oder bei Festivitäten im Freien, in ganz Europa kamen ab dem Jahr 1770 diese kleinen Besetzungen von Holz- und Blechbläsern in Mode.

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In Edewecht erklingen Werke einer Sammlung von Johann Christian Bach (1732-1782), jüngster Sohn von Johann Sebastian Bach, die erst posthum veröffentlicht wurde. Darunter sind auch die Bläsersinfonien Nr. 3 und 4.

Mit einer Bearbeitung eines Satzes aus der Sinfonie Nr. 39 Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart erinnert das Calamus Consort daran, dass der Salzburger Komponist ein glühender Bewunderer des Bach-Sohnes war, den er noch in seiner Zeit als Wunderkind während eines Aufenthalts in London kennengelernt hatte.

Mit Gaetano Donizetti schlägt das Calamus Consort den Bogen ins 19. Jahrhundert. Die 1817 entstandene Bläsersinfonie des Italieners lehnt sich an den als Sinfonia bezeichneten Typus der italienischen Opernouvertüre an und lässt bereits das Talent des jungen Komponisten für die große Bühne erkennen.

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