Dringenburg Als Olaf Hinrichs die Bühne betritt, wird es laut im Publikum. Der 50-Jährige spielt in der Komödie „Opa lett dat krachen“ den 70-jährigen Opa Dietrich Saalfeld. Ramona Wittje und Karin Thormälen haben hier als Maskenbildner ganze Arbeit geleistet. Olaf Hinrichs stellt hier einen glaubhaften alten Opa dar.

Noch elf weitere Aufführungen geplant

Weitere 11 Aufführungen plant die Theatergruppe des Heimatvereins Dringenburg noch mit dem Stück „Opa lett dat krachen“ von Rüdiger Kramer in der alten Dringenburger Schule. Für einige Aufführungen gibt es noch Restkarten bei Heiko Siggelkow unter Telefon   0 44 58/2 20.

Aufführungen gibt es noch jeweils um 20 Uhr am 26. März, 27. März, 30. März, 2. April, 3. April, 6. April, 9. April, 10. April, 12. April und 13. April. Eine weitere Vorstellung ist am 31. März um 16 Uhr geplant.

Bereits vor drei Jahren hatte Petra Meyer, Leiterin der Speelköppel Dringenburg, diesen Dreiakter von Rüdiger Kramer ins Auge gefasst. „Da hatte sich allerdings noch nicht so richtig ein Opa gefunden gehabt.“ Jetzt haben sie mit Olaf Hinrichs jemanden gefunden, der nicht nur die Rolle glänzend verkörpert, sondern auch noch fast das ganze Stück über auf der Bühne ist. Dabei zeigt er sich insgesamt sehr textsicher. Ein kleiner Hänger wird dabei vom Publikum aufmunternd beklatscht.

Überhaupt zeigen sich die Besucher bei der Premiere von „Opa lett dat krachen“ am Freitag in der Dringenburger Schule total begeistert. Es gibt immer wieder Szenenapplaus, manche auf der Bühne besprochenen Texte rufen im Publikum Kommentierungen hervor. Die Zuschauer, ob jünger oder älter, fühlen sich hier mitgenommen. Der abschließende Lohn ist ein über fünf Minuten andauernder Schlussapplaus, die Darsteller müssen sich immer wieder auf der Bühne zeigen.

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„Nachdem ich entsprechend zurecht gemacht worden bin, habe ich mich selbst schon wesentlich älter gefühlt“, beschreibt Hinrichs seine Eindrücke. „Das hat auch der Pullunder bewirkt, den ich tragen muss.“ Dass er dabei ständig im Rollstuhl sitzt, hat ihn nicht so viel ausgemacht. „Von Probenbeginn an saß ich darin, auch um zu lernen, wie ich ihn richtig fahren kann.“

Ein Hauptdarsteller ist allerdings nur so gut, wie es seine Mitspieler zulassen. Die Gruppe der „Speelköppel Dringenburg“ passten sich dem hohen Niveau auf der Bühne an, ob Detlef Gerdes als Sohn Peter, Mara Langerenken als Lisa, die Frau von Peter, oder auch Jörn Schröder, in der Komödie Sohn Paul Saalfeld. Ilona Hienen als angehende Prostituierte Elena Kusowski, Timo Eiting als deren Zuhälter Luigi und auch Manuela Hillmer als Altenpflegerin Agathe Pichler sorgen für den entsprechenden Trubel und geben der Aufführung noch den letzten Pfiff.

Als Souffleusen haben Elke Ovie und Edith Thormälen am Premierenabend recht wenig zu tun. Da, wo es notwendig wird, unterstützen sie meist dezent, wenige Male auch recht vernehmlich die Akteure auf der Bühne. Diejenigen im Publikum, die es hören, registrieren es kaum und achten lieber auf das Spiel auf der Bühne, passend gestaltet von Marco Langerenken und seinem Team. Diese hatten darauf zu achten, dass Platz für den Rollstuhl bleibt.

Eine 100-prozentige Zufriedenheit gibt es nie, trotz des sehr guten Spiels und der ebenfalls tollen Stimmung im Haus. „Das Ende hat sich viel zu lange hinausgezögert“, merken zwei ältere Damen beim Verlassen des Saales an. Dafür ist allerdings der Autor und nicht die Theatergruppe des Heimatvereins Dringenburg zuständig.

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