Dringenburg Auch im Garten von Monika und Heiko Siggelkow haben die ersten Rhododendren längst zu blühen begonnen. Warum das erwähnenswert ist? Die Dringenburger wollen ihren parkähnlich angelegten Garten am Bramkampsweg 4 zu Pfingsten nach dreijähriger Pause wieder einmal für die Öffentlichkeit zugänglich machen – bei einem „Tag des offenen Rhodogartens“. Das vierte Mal wäre das. Tausende Rhododendronpflanzen, Azaleen und jede Menge Stauden, zwei Teiche und ein Programm drumherum sollen den Besuchern vom 19. bis 21. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr einen schönen Aufenthalt bereiten.

„Wir öffnen den Garten meistens, wenn auch die Rhodo in Westerstede stattfindet“, sagt Heiko Siggelkow. Viele, die per Fahrrad oder Auto am Grundstück der Siggelkows vorbeifahren, haben es schon immer für einen öffentlichen Park gehalten. „Da haben wir uns gesagt, wir können doch auch einen Tag der offenen Tür veranstalten“, berichtet Monika Siggelkow von den Anfängen. Seit 1994 haben die Dringenburger ihr 8500 Quadratmeter großes Areal ständig weiterentwickelt – auch, um den Gästen ihrer beiden Ferienwohnungen ein schönes Ambiente zu bieten. „Mein Vater hatte allerdings schon vor über 40 Jahren begonnen, den Garten anzulegen“, erzählt Heiko Siggelkow. So sind denn einige Rhododendren auch bereits mehr als 50 Jahre alt, entsprechend imposant rahmen sie die Rasenflächen des siggelkowschen Anwesens ein. Kleine Spazierwege bieten die Möglichkeit, sich überall umzuschauen, die Teiche laden zum Verweilen ein – „ein kleines Paradies“, wie auch die Gäste der Dringenburger immer wieder betonen.

2010 fand der erste Tag der offenen Tür statt und zählte jede Menge Besucher – in direkter Nachbarschaft zu den Rhodofeldern der Baumschule von Anja und Timo Schröder, auf denen ebenfalls derzeit die ersten Pflanzen ihre Blütenpracht zeigen. „Wir hatten aufgrund des warmen Wetters in diesem April schon Sorge, dass die Rhododendren auch bei uns im Garten zu Pfingsten schon verblüht sein könnten“, erzählt Heiko Siggelkow. Aber die große Blütenpracht steht erst noch bevor.

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Für die Besucher wird es vom 19. bis 21. Mai Kaffee und selbstgebackenen Kuchen geben, eine kleine Ausstellung mit Staudenpflanzen und auch mit Gartendeko ist geplant. Und am Pfingstsonntag, 20. Mai, wird bei Siggelkows auch das Schnulzen-Sextett Wiefelstede erwartet.

Wer den Garten besucht, der könnte übrigens denken, Monika und Heiko Siggelkow hätten kaum Zeit, einmal in Urlaub zu fahren. „Ganz falsch“, lacht der Dringenburger: „Im Frühjahr ist zwar einiges zu tun, aber dann geht es eigentlich – und es bleibt Zeit, auch mal wegzufahren.“

Der Besuch des Gartens ist zu Pfingsten übrigens kostenlos. Spenden jedoch sind willkommen.

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