EDEWECHT Einen musikalischen Brückenschlag zwischen klassisch-traditionellen und rockig-swingigen Klängen wollen an diesem Wochenende die „Saint Nick Gospel Singers“ und die Jugendband der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Edewecht schlagen. Sie führen zweimal das Oratorium zur Weihnacht „There is a Light“ auf. Zunächst treten Chor und Band diesen Sonnabend, 17. Dezember, ab 17 Uhr in der Christuskirche Elisabethfehn auf; am Sonntag, 18. Dezember, findet das gleiche Konzert ab 18 Uhr in der Edewechter St. Nikolai-Kirche statt.

Mit diesem Gospeloratorium für gemischte Chöre, Soli, Sprecher und Band betritt der Edewechter Gospelchor unter Leitung von Jeannine Dietze Neuland. „Es war eine spontane Idee, zusammen mit der Jugendband dieses Projekt einzustudieren und zur Aufführung zu bringen“, erklärt die Chorleiterin.

Auch für den Edewechter Diakon Volker Austein, der für dieses Vorhaben seine Jugendband mit Simon Lobmeyer, Finn Neumann, Sönke Stolle und Matthias van Warmerdam neu zusammenstellte, ist dieses Projekt eine Herausforderung. „Diese Art der Musik spielen die Jungs nicht alle Tage.“

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Seit den Sommerferien üben die rund 35 Sängerinnen und Sänger des Chores. Und auch die Jugendband traf sich in den vergangenen Monaten regelmäßig im Gemeindehaus „Haus der offenen Tür“ (HoT) in Edewecht, um die manchmal doch etwas komplizierten Notenfolgen einzustudieren.

Das „Oratorium zur Weihnacht“, geschrieben nach Texten des Lukas-Evangelium und komponiert vom österreichischen Musikpädagogen Lorenz Maierhofer, „kombiniert spannungsvoll und abwechslungsreich Songs, Spirituals und Folksongs“, so Chorleiterin Dietze. Die Liedbeiträge seien strophisch aufgebaut und würden sowohl vom Chor als auch von Solisten vorgetragen. „Der Anteil der Soli ist ziemlich groß. Er wurde aber auf viele Schultern verteilt“, führt Jeannine Dietze weiter aus.

Doch nicht nur mit diesem Auftritt beschreiten die „Saint Nick Gospel Singers“ neue Wege. Auch ihr Äußeres hat sich im Vergleich zu den früheren Jahren – der Chor besteht seit 1997 – verändert. Die Chormitglieder tragen bei ihren Auftritten schwarz/rote Bekleidung; wie diese kombiniert wird, bleibt den Mitgliedern selbst überlassen. „Auch bei der Bekleidung wollten wir uns ein neues Gesicht geben“, sagt Chorleiterin Dietze, die ihr Amt seit Mai 2010 inne hat.

Für Jugenddiakon Volker Austein sind die beiden Konzerte an diesem Wochenende „ein besonderer Abschluss meiner Arbeit hier in Edewecht.“ Wie berichtet wird der 53-Jährige nach fast 25-jähriger Tätigkeit in Edewecht das Ammerland verlassen und neue berufliche Aufgaben in Bremen übernehmen.

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