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Rastede Blues und Boogie-Woogie – laut, manchmal schräg, aber immer mitreißend – brachten am Freitagabend das ausverkaufte Palais zum Beben. Pianist Henning Pertiet faszinierte mit einem grandiosen Solo-Konzert.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Soiree im Palais“ brachte der europaweit bekannte Boogie-Pianist ein Programm auf die Bühne, das restlos begeisterte. Enno Kramer vom Kunst- und Kulturkreis Rastede freute sich über den mittlerweile sechsten Boogie-Abend im Palais. Alle Veranstaltungen waren Wochen vorher ausverkauft gewesen.

„Henning Pertiet hatte mit seinem ersten Konzert im Jahr 2010 die Reihe angestoßen und hier so viel Begeisterung ausgelöst, dass wir die Reihe fortgeführt haben. Heute Abend kehrt er zu seinen Wurzeln im Palais zurück“, sagte Kramer.

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Dass der Pianist auch an diesem Abend sein Publikum fest in der Hand hatte, zeigte der stürmische Applaus nach jedem Stück. Ob Blues oder Boogie, immer fesselte der Ausnahme-Musiker die Zuhörer mit brillantem Klavierspiel und atemberaubendem Spieltempo. Dabei ließ er mit unglaublicher Fingerfertigkeit die Tasten seines Instruments tanzen und das Piano erglühen, wie im „Spanish Boogie“, den er mitten aus Chicago ins Palais brachte.

Zu hören waren neben Klassikern hauptsächlich Eigenkompositionen als Klavier-Improvisationen, verpackt in kleine informative Geschichten. So war zu erfahren, dass der Boogie auf dem Blues basiere und eigentlich in verqualmte Jazz- und Blues-Clubs gehöre. Aber er lud die Zuhörer ein, den Film zur Club-Atmosphäre im Kopf ablaufen zu lassen und spielte dazu den „Barrel-House-Blues“ als habe er den Blues im Blut.

Auf die Frage einer Zuhörerin, ob es denn auch Noten zu den Stücken gäbe, lautete die klare Antwort des Pianisten: „Nein, diese Art der Musik lässt das nicht zu. Noten wären wie eine Gebrauchsanweisung für Liebe. Alles ist improvisiert.“

Dass der Blues- und Boogie-Interpret über magische Musikkräfte verfügt, bewies er überzeugend in einer rasanten Eigenkomposition mit dem Titel:„ Dee Dee and the Vegetable Cake“, die ihm viel Beifall einbrachte. „Es ist mein Lebensinhalt, diese Musik zu machen“, bekannte Pertiet. Auch mit einer Hommage an den Pianisten Vince Weber, eines seiner größten Vorbilder, erspielte er sich viel Applaus. Das Publikum entließ den brillanten Boogie- und Blues-Pianisten mit lang anhaltendem Beifall.

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