Rastede Die erste Bildhauerwerkstatt wirbelte im September 2014 viel Staub auf dem Kögel-Willms-Platz in Rastede auf. Vier Bildhauer waren vom Kunst- und Kulturkreis Rastede und der Residenzort Rastede GmbH ausgewählt worden, binnen 14 Tagen jeweils eine Skulptur zu schaffen, die einen thematischen Bezug zum Ort oder seiner Geschichte aufweist.

Auf einen Blick

Die Ausstellung „Bildhauerwerkstatt – reloaded“ wird am Sonntag, 17. Mai, um 11.15 Uhr im Palais Rastede, Feldbreite 23, eröffnet. Nach der Begrüßung durch Palais-Leiterin Dr. Claudia Thoben spricht Bürgermeister Dieter von Essen ein Grußwort. In die Ausstellung führt anschließend der Oldenburger Künstler Udo Reimann ein. Musikalisch gestaltet die Gruppe Chapeau Manouche mit Sinti-Swing die Vernissage.

Besucht werden kann die Ausstellung im Palais mittwochs bis freitags sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. Pfingstsonntag und -montag ist ebenfalls von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

    www.palais-rastede.de

Inzwischen – und erst nach einer hitzigen Diskussion – sind die vier Skulpturen an ihren Bestimmungsorten aufgestellt worden – auf dem Kögel-Willms-Platz, vor dem Rathaus, vor der Neuen Aula der Kooperativen Gesamtschule (KGS) und im Palaisgarten. Am Sonntag kehren die Bildhauer Michaela Biet (Nürnberg), Ralf Ehmann (Rottenburg am Neckar), Hans Otto Lohrengel (Breitscheid) und Ignacy Nowodworski (Gdansk/Polen) für eine Ausstellung zurück nach Rastede.

„Sie bringen ausgewählte Skulpturen mit, um einen größeren Einblick in ihr Werk zu geben und die jeweilige künstlerische Position, Handschrift und Arbeitsweise zu verdeutlichen“, sagt Dr. Claudia Thoben. Die Palais-Leiterin wird an diesem Sonntag, 17. Mai, die Ausstellung „Bildhauerwerkstatt – reloaded“ um 11.15 Uhr eröffnen (siehe Infokasten rechts).

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Ergänzt werden die Arbeiten der Bildhauer um ausgewählte Fotografien, die Mitglieder des Rasteder Fotoclubs „Blende 8“ während der Bildhauerwerkstatt aufgenommen haben. Regina Kohlisch, Sybille Tholen, Uwe Schucht und Gerold Windels begleiteten die Bildhauer im September für 14 Tage. „Die Aufnahmen dokumentieren einerseits den Verlauf der Veranstaltung, andererseits zeigen sie die Spannbreite der Fotografie mit Makroaufnahmen, der Wiedergabe von Stimmungen und Bewegung bis zu Porträt- und Gruppenbildern“, berichtet Claudia Thoben.

Den dritten Aspekt der neuen Ausstellung im Palais Rastede bilden Arbeiten von KGS-Schülern. Im Laufe des Schuljahres entstanden im Unterricht eigene bildhauerische Arbeiten für die Ausstellung im Palais. „Durch den Besuch der Bildhauerwerkstatt und die geführten intensiven Gespräche mit den Bildhauern“, erläutert Claudia Thoben, „konnte exemplarisch die Umsetzung des Themas in figurative und abstrakte Skulptur sowie deren Symbolsprache und Wirkung studiert werden.“

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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