Rastede Mit Paukenschlägen wurde am Sonntag eine Bilderausstellung des Künstlers Emil Schumacher im Palais Rastede eröffnet. Der Musiker Axel Fries aus Oldenburg trug einige seiner musikalischen Arbeiten während der Vernissage den zahlreichen Gästen vor.

„Ich will in die Tiefe, durch das Material hindurch“ ist das Motto des Künstlers Emil Schumacher, der von 1912 bis 1999 lebte. Mit der Ausstellung einer Auswahl von Ölbildern und Grafiken als Leihgabe der Stiftung „Kunst und Recht“ aus dem Nachlass des Kunstsammlers Kraft Bretschneiders „wird ein großes Kapitel im kulturellen Bereich der Gemeinde Rastede aufgeschlagen und damit gleichzeitig auch die großartige Arbeit des Kunst- und Kulturkreises Rastede wertgeschätzt“, betonte Bürgermeister Dieter von Essen in seinem Grußwort.

Umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung

Die Bilderausstellung von Emil Schumacher „Ich will in die Tiefe, durch das Material hindurch“ ist im Palais Rastede, Feldbreite 23, bis zum 3. Juli während der Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

Daneben wird ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung angeboten. So wird unter anderem bis zum 1. Juli jeden Freitag in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr für Kinder ab acht Jahren ein „Kinderatelier im Pavillon“ unter dem Motto „Wir experimentieren“ angeboten.

Erwachsene können an den ersten drei Sonntagen im Mai von 14 bis 16.30 Uhr „Hammerbilder“ ganz im Sinne von Emil Schumacher entstehen lassen.

„Solch eine Sammlung in einem Ort wie Rastede zu sehen, ist schon etwas Besonderes“, hob Donata Bretschneider von der Stiftung „Kunst und Recht“ aus Tübingen hervor. Zusammen mit der Geschäftsführerin Heidi Naujoks hatte Donata Bretschneider die Bilder für die Ausstellung zusammengestellt. Das Palais in Rastede und der Ort selbst seien Plätze, „wo Kunst unterstützt wird.“ Mit einem großen Rahmenprogramm zur Ausstellung, die bis zum 3. Juli zu sehen sein wird, ist die Bevölkerung eingeladen, sich mit der Kunst zu beschäftigen.

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Die Besucher der Ausstellungseröffnung wurden an diesem Vormittag aufgefordert, die Werke vorbehaltlos zu betrachten. „Suchen Sie keine Geheimnisse hinter den Bildern. Die Geheimnisse sind die Bilder selbst“, beschrieb Prof. Dr. Rainer Stamm, Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, die besondere Faszination der Arbeit des Künstlers.

Sieben Elemente fließen immer wieder in die Arbeiten von Emil Schumacher ein, verdeutlichte Prof. Dr. Stamm. Neben der Form seien dies die Linie (die eigentliche Handschrift des Malers), Farbe, Materie, Zerstörung, Raum und Natur. Deshalb sei es bei Schumacher sinnlos, eine Einführung in seine Malerei zu geben oder diese erklären zu wollen. „Die Bilder erklären sich von selbst; das letzte muss ein Geheimnis bleiben.“


     www.palais-rastede.de 
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