RASTEDE Der Freundeskreis Schlosspark Rastede wird anlässlich der 950-Jahrfeier die Replik einer der erhalten gebliebenen Säulen der Klosterkirche des früheren Benediktinerklosters auf dem Sängerplatz im Schlosspark aufstellen.

Die Gründung des Klosters im Jahre 1091 geht, so Gerhard Wolf, Vorsitzender des Freundeskreises Schlosspark, ebenso wie die der St. Ulrich Kirche im Jahre 1059, auf den Grafen Huno zurück, der für das Kloster einen Platz in unmittelbarer Nähe der von ihm gestifteten St. Ulrichs-Kirche wählte.

Die Aufstellung der Säule soll an dieses Kloster erinnern, das Rastede für etwa 450 Jahre zu einem geistlichen Zentrum der Region machte.

Mit der Aufstellung auf dem Sängerplatz entsteht, so Wolf weiter, zugleich ein altes Parkbild wieder, wie es vielen alten Rastedern noch in Erinnerung ist, bevor Erbgroßherzog Nikolaus die Säulen 1957 zum Schutz vor Vandalismus in den privaten Schlossgarten verbringen ließ.

Ein Angebot des Hauses Oldenburg, eine der Originalsäulen wieder auf dem Sängerplatz aufzustellen, soll – auf Rat der Denkmalpflege – aus den gleichen Gründen, die zum Verbringen der Säulen in den Privatbereich führten, nicht realisiert werden, erklärt der Vorsitzende.

Im Rahmen des traditionellen Mai-Singens auf dem Sängerplatz soll am Freitag, 1. Mai, die Säule der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.

Der Männergesangverein Rastede und der Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Rastede wirken dabei mit.

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