Bad Zwischenahn 100 Jahre „Bad“ Zwischenahn, 110 Jahre Polizeiorchester Niedersachsen: Beides ging zusammen am Sonntagnachmittag in der Bad Zwischenahner Wandelhalle, als das Orchester unter Leitung von Thomas Boger dort ein Benefizkonzert gab. Profitieren soll vom Erlös die DLRG-Ortsgruppe Bad Zwischenahn, die dringend einen Anhänger fürs Equipment ihrer Einsatztaucher benötigt. Die Besucher profitierten auf jeden Fall von einer tollen Orchesterleistung, die durch die Einsätze mehrerer Solisten abgerundet wurde.

Das Orchester lud zur musikalischen Reise um die Welt – von Wien mit dem „Danse Diabolique“ von Joseph Hellmesberger Junior etwa nach St. Petersburg mit Variationen über ein Thema von Glinka von Nikolay Rimsky-Korsakov, bei denen Luyba Manassieva als Solistin an der Oboe bereits ordentlich Beifall einheimste. Das galt auch für die anderen Solisten, nicht zuletzt für die Sängerin Sheeran Adam, die das Publikum in der zweiten Hälfte des Konzerts begeisterte.

Zuvor hatte sich Polizeioberrat Heinz Schevel, Leiter des Polizeikommissariats Bad Zwischenahn, bei den Besuchern entschuldigt, weil viele vor dem Konzert im Eingangsbereich der Wandelhalle ausharren mussten. Es habe technische Probleme gegeben, sagte Schevel und kündigte dann einen „stimmungsvollen und abwechslungsreichen Nachmittag“ an.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die musikalische Reise bot dann aus Italien das „Intermezzo Sinfonico“ aus der Cavalleria Rusticana von Pietro Mascagni, bevor DLRG-Ortsgruppenleiter Klaus Klar eine besondere Ehrung ankündigte. Dazu war auch der Ehrenpräsident des DLRG-Landesverbandes Niedersachsen, Hans-Jürgen Müller, gekommen – und brachte das Verdienstzeichen der DLRG in Silber mit: eine Auszeichnung, die nur in besonderen Fällen an Personen außerhalb der DLRG vergeben wird.

Und die erhielt der Oldenburger Polizeipräsident Johann Kühme. Dieser habe in seiner ganz eigenen Art nie viel Aufhebens um die jahrelange Unterstützung für die DLRG gemacht. sagt Müller: „Es war für ihn immer selbstverständlich, der DLRG mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Der heutige Tag ist ein besonderer Beleg dafür.“ Damit spielte Müller auf die Tatsache an, das Kühme gemeinsam mit Heinz Schevel den Anstoß für das Benefizkonzert zugunsten der DLRG gegeben hatte. Immerhin: Wie DLRG-Ortsgruppenleiter Klaus Klar erklärte, wird der Anhänger für die Ausrüstung der Einsatztaucher gut 25 000 Euro kosten. Die Gruppe sei bereits einsatzfähig, sagte Klar. Die Taucher werden auch außerhalb des Ammerlandes bei der Suche und der Bergung vermisster Personen eingesetzt.

Das Polizeiorchester bewies an diesem Nachmittag mit seiner musikalischen Bandbreite und dem professionellen Einsatz seiner Mitglieder, dass es das Motto des Konzertes – „Mit Musik helfen“ – wieder einmal ernst sehr nahm. Dafür sprachen nicht nur der viele Beifall der Besucher, sondern auch mehrere Zugaben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.