Bad Zwischenahn Selbstgemachte Rockmusik, besonders die der etwas härteren Gangart führt oft ein Schattendasein – dabei gibt es im Ammerland und der Umgebung eine Menge Bands, die Aufmerksamkeit verdient hätten. Diese Aufmerksamkeit verschafft ihnen zumindest einmal im Jahr der Neujahrsworkshop im Bad Zwischenahner Jugendzentrum Stellwerk – seit 35 Jahren ein Geheimtipp für Rock-Fans. Viele Gäste sind mit dem traditionsreichen Mini-Festival älter geworden, haben aber auch am vergangenen Freitag wieder die Lederjacken aus dem Schrank geholt um zusammen mit genau so vielen jungen Leuten einen guten Abend zu haben.

Und den hatten sie von der ersten Band an. Die Westersteder Formation Avalanche hätte durchaus auch einen anderen als den Anheizer-Platz in der Reihe der insgesamt sechs Bands verdient gehabt. Trotz des tollen, energiegeladenen Auftritts blieb doch eine große Lücke zwischen Bühne und Publikum.

Die war auch bei zweiten, nicht weniger intensiven Combo, der Oldenburger Band Kerndrift noch zu sehen. Schon deutlich enger wurde es vor der Bühne als die Oldenburger Schkandalmokers mit plattdeutschem Punk es ebenfalls ordentlich krachen ließen – mit dem Ramones-Klassiker Blitzkrieg Bop dessen einprägsamste Zeile hier mal eben zu Hey ho – man to adaptiert wurde, oder auch mit dem eigenen Stück plattschnakers united.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der Abend ging laut weiter bis circa 0.40 Uhr. Die folgenden Bands State of Evidence, Captain Magneto und Saint Lilly steigerten die Stimmung beim Publikum weiter und entließen die insgesamt mehr als 160 Gäste zufrieden in die Nacht.

Wer die Songs der jeweiligen Band gerade nicht so toll fand, zog sich in einen der anderen Räume zurück, um bei Bier oder Cola mit alten und neuen Bekannten zu klönen. Auch dieses „Klassentreffen-Gefühl“ gehört für viele zum Neujahrsworkshop dazu.

Der wurde vor 35 Jahre übrigens wirklich als Workshop ins Leben gerufen, wie sich Organisator Claus Meyer erinnerte. Schon damals war das noch junge Jugendzentrum Treffpunkt für viele lokale Musiker, die sich dort zu gemeinsamen Sessions trafen und abends dann vor Publikum rockten.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.