DELFSHAUSEN Aufgeregt gackernde Hühner spielen eine große Rolle. Auch Mausefallen übernehmen einen Part.

Von Renate Dierks DELFSHAUSEN - Mit „Penner Paul“ sorgte der Heimatverein Südbake bereits bei der Premiere für Begeisterung. Der Dreiakter aus der Feder von Norbert Tank brachte die Gäste zum Lachen und erntete viel Beifall. Für Werner Taube in der Rolle des intriganten Bürgermeisters und Heino Lameyer als Bauunternehmer Schneider war es der erste Auftritt, den beide hervorragend meisterten.

Aufgeregt gackernde Hühner aus dem Stall von Hinkelmanns spielen eine große Rolle in dem Stück. Penner Paul (Thorsten Duvenhorst) hat es nicht einfach im Leben. Zusammen mit Freundin Pauline (Christiane Sorge) hat er sein Quartier vorübergehend neben dem Hühnerstall von Herta Martens (Marianne Hinkelmann) aufgeschlagen. Allerdings nicht so ganz ohne Eigennutz, sorgen doch die fleißigen Hühner von Herta Martens jeden Morgen für ein frisches Frühstücksei. Das Frühstück der beiden Gestrandeten findet dann auf einem alten Koffer statt, natürlich stilvoll mit einer weißen Tischdecke. Die Milch wird kurzerhand vom Nachbarhof organisiert. Auf die Eier der fleißig gackernden Hühner hat es auch die neugierige Nachbarin Elfriede Schott (Elke Westerholt-Bloy) abgesehen, allerdings ohne regelmäßig die Rechnung zu bezahlen. Zusätzlich bedient sie sich auch noch regelmäßig an dem Hühnerfutter von Herta Martens, um ihre eigenen Hühner kostengünstig zu versorgen. Dafür liegen aber jeden Morgen sehr

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zum Erstaunen von Herta Martens 50 Cent in den Hühnernestern. Spannend wird es, als Penner Paul und Pauline unfreiwillig Zeugen eines Gespräches zwischen dem Bürgermeister (Werner Taube) und dem Bauunternehmer Schneider (Heino Lameyer) werden. Die beiden haben es nämlich auf den Hof von Herta Martens abgesehen.

Dort auf dem Gelände soll schon bald ein großes Hotel mit 200 Betten gebaut werden. Zusammen mit dem Sekretär Robert (Henning Pieper) wollen die beiden mit nicht ganz legalen Methoden Herta Martens zum Verkauf des Hofes bewegen. Jegliche moralische Einwände von Sekretär Robert werden mit einem „Hol dien Schnut“ abgewiesen. Zum endgültigen Verkauf benötigt Herta Martens dann aber noch die Zustimmung ihres verschollenen Bruders. Kurzerhand werden Penner Paul und Freundin Pauline vom Bürgermeister in das Komplott eingeweiht.

Mit neuer Kleidung und einem Auto werden die beiden mit in die Intrige einbezogen. Penner Paul soll den vermissten Bruder von Frau Martens, der ebenfalls Paul heißt, vortäuschen. Einzig Herta Martens hübsche Nichte Anke (Marie Lübs), die für zwei Wochen bei ihrer Tante zu Besuch ist, durchschaut das Spiel.

Wie es dann ausgeht und wozu letztendlich Mausefallen so alles gut sind, können die Besucher noch am Freitag, 16. März (ausverkauft), und am Sonntag, 18. März, miterleben. Restkarten für die Vorstellung am 18. März gibt es unter 04402/7727.

Topustersche war Helms Ehlers, für den Bühnenbau waren Helmut Wiechmann und Heino Lameyer zuständig. Die Elektrik besorgte Gerd Hinkelmann, die Maske lag in den Händen von Daniela Steinker.

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