BOKEL Der Ortsbürgerverein Bokel will noch in diesem Jahr erstmals ein Buch mit bisher nicht veröffentlichten und überwiegend historischen Fotos aus der Bauerschaft herausbringen. Es soll spätestens zum Nikolausmarkt fertig sein, hatte Vorsitzender Dieter Buschmann bereits in der Jahreshauptversammlung angekündigt. Derzeit sind Anne Dedering, Iris Oltmanns, Horst Martens und Walter Pieper dabei, zunächst das „Bokeler Archiv“ nach Motiven zu durchsuchen. Sie „verwalten“ das Archiv, das einst Egon Strauß seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zusammengetragen hatte.

Der frühere Leiter der ehemaligen Bokeler Schule war quasi von Haus zu Haus gegangen und hatte nach Fotos, Dokumenten oder etwa alten Landkarten gefragt, die Aufschluss über die Historie der Bauerschaft geben konnten. Meist brachte er Kopien mit, die er selbst angefertigt hatte. So entstand – auch mit Hilfe zahlreicher Zeitungsausschnitte – das mehr als 30 Ordner umfassende Bokeler Archiv, das heute dem Ortsbürgerverein gehört und das auch die komplette Geschichte der Bokeler Schule, der Bokeler Mühle und aller landwirtschaftlichen Höfe der Bauerschaft nachzeichnet. Nach „Umwegen“ über das einstige Haus des Gastes und das Heimatmuseum in Wiefelstede kam das Archiv, das Strauß gern der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte, zurück nach Bokel, wo es im Mehrzweckgebäude gelagert und eben vom Ortsbürgerverein verwaltet wird. Erstaunlich ist dabei, dass die Bokeler trotz aller Daten nicht wissen, wie alt Bokel eigentlich ist. Aus dem Bokeler Archiv sind allein seit 1997 mittlerweile sechs Fotokalender und zwei Ausstellungen im Heimatmuseum in Wiefelstede entstanden – die letzte Ausstellung fand 2008 statt.

Für das geplante Buch suchen die „Verwalter“ des Archivs natürlich auch Fotos aus Privathand, die bisher auch als Kopie nicht im Archiv gelandet sind: Familienfotos etwa oder Fotos von alten Gebäuden oder auch Bokeler Landschaften, die natürlich auch als Kopie gern verwendet werden. Wer Material beisteuern kann und möchte, der kann sich mit Horst Martens unter Telefon  04402/60 388 in Verbindung setzen.

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