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FRIEDRICHSFEHN Passender hätte der Titel nicht sein können: Zu ihrem 30-jährigen Jubiläum hatte sich die plattdeutsche Theatergruppe des Ortsvereins Friedrichsfehn, die „Speelkoppel“, den Dreiakter „Jubel, Jubel, Jubiläum“ ausgesucht, mit dem sie am Wochenende Premiere in der Schulturnhalle in Friedrichsfehn hatte. Und es war eine gelungene Premiere, bei der die vielen Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen.

Wie im wahren Leben gab es in der Komödie von Gudrun Ebner, die von Günter Drewes ins Plattdeutsche übertragen wurde, den normalen Menschenschlag, aber auch die skurrilen und überdrehten Typen. In diesem Stück waren es Piet Helmer, dargestellt von Torsten Bölts, und Petunia Niemals, gespielt von Cornelia Oetken. Mit ihrer Darstellung der Figuren in der Aufführung reizten beide das Publikum immer wieder zum Lachen. Dazu dirigierte Cornelia Oetken für einige Sekunden das Premierenpublikum bei einer Gesangseinlage. Hier bewiesen auch die weit mehr als 100 Gäste ihre Spontaneität.

Doch auch die anderen Darsteller standen den beiden genannten Protagonisten nicht nach. In dem Stück hat Andreas Pargmann als Bürgermeister Elmar Tippelmann des Dorfes Wittendörp die 750-Jahr-Feier seiner Gemeinde durchzuführen. Tatkräftig wird er dabei von Rena Seeger als Sekretärin Rosemarie Püschel unterstützt. Erste Schwierigkeiten tauchen auf, als der Auszubildende Piet Helmer vergisst, für die Chorleiterin Petunia Niemals die gewünschten T-Shirts zu besorgen. Dann kommt auch noch Oppositionspolitiker Bruno Querkopf (Günter H. Winkelmann), um den Bürgermeister aus dem Amt zu ekeln. Für Reporter Jan Mooslichter (Sascha Hesse) natürlich der Aufmacher.

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Etwas dagegen haben natürlich die Schwester des Bürgermeisters, Marion Tippelmann (Christiane Lampe), und die „Knochenbrecherin“ Carmen Schnell (Elke Braje). Zusätzliche Unruhe bringt Dr. Bernardi (Gert Ostendorf) vom Amt für Denkmalspflege in die Runde.

Die Zuschauer erlebten zweieinhalb vergnügliche Stunden mit gut aufgelegten Darstellern und geizten auch nicht mit Zwischenapplaus. Dabei hatten sich sowohl die Akteure als auch die Besucher auf eine neue Umgebung einzustellen. Seit Gründung der Speelkoppel vor 30 Jahren wurden die Stücke immer im Landhaus Friedrichsfehn aufgeführt, jetzt zum ersten Mal in der Schulturnhalle der Ortschaft.

Karin Linden und Christoph Schildmann als Leiter der Speelkoppel gelang es, mit vielen Helfern den Raum so herzurichten, dass sich die Gäste und auch die Darsteller in dieser Atmosphäre wohl fühlten. Dass es sich auch hier gut spielen lässt und der Funken der Begeisterung auch hier auf das Publikum überspringen kann, davon können sich Neugierige und Liebhaber des plattdeutschen Theaters bei den Aufführungen am Mittwoch, 18. März, sowie am Donnerstag, Freitag und Sonnabend darauf jeweils ab 20 Uhr überzeugen. Am Sonntag, 22. März, beginnt die Aufführung bereits um 16 Uhr. Karten gibt es im Reisebüro Friedrichsfehn sowie an der Abendkasse.

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