Apen „Ich liebe die Oktoberfeststimmung und -musik und das ganze Drumherum“, erzählt Brigitte Tönjes aus Apen. Im vorigen Jahr habe sie ihren Wohnsitz von Cuxhaven nach Apen verlegt und besuche jetzt zum zweiten Mal das Aper Oktoberfest. In der Festhalle versuchte sich die Neubürgerin in der blau-weiß geschmückten Halle der Firma van Rüschen im Bierkrugschieben. Dieser Programmpunkt war anstelle des Bierkrugstemmens aufgenommen worden. Dabei musste ein mit Sand gefülltes großes Bierglas auf einer Platte in ein gekennzeichnetes Ziel geschubst werden. Das kam gut an. Nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder testeten ihre Zielsicherheit und ihr Glück. Als Sofort-Gewinn konnte ein Freigetränk ausgewählt werden.

Während am frühen Morgen der Zustrom an Besuchern auf dem Flohmarkt noch etwas verhalten war, wurde es gegen Mittag richtig voll. Viele Besucher, von denen etliche aus umliegenden Landkreisen kamen, schlenderten über das Gelände, stöberten und kauften.

Bei Hoklartherm war erstmals zum Oktoberfest ein Handwerkermarkt aufgebaut worden, den Hobbykünstler mit ihren Produkten bereicherten. Hanna Brandt aus Rhauderfehn stellte ihre floristischen Gartendekorationen aus. „Das ist ein reines Hobby. Ich hätte früher gerne den Beruf der Floristin gelernt, aber es hat sich nicht ergeben, weil die Fahrwege zum Ausbildungsbetrieb zu lang waren. Es soll ein Hobby bleiben, es macht mir viel Freude, mit Naturmaterialien zu arbeiten“, erzählt die Ostfriesin. Dieter Hunken präsentierte Lebensmitteltonnen, die er in beleuchtete Stehtische umgestaltet: „Ich habe fertige Motive, aber setze auch individuelle Wünsche um.“ Seine Frau Evelyn hatte Häkel-Kuscheltiere mit Schnullertaschen in verschiedenen Ausführungen gefertigt.

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Die Flohmarktmeile im Gewerbegebiet war neben der musikalischen Unterhaltung mit DJ Mario Bölts, Philipp Störmer und Maik Schneider und den Schützenhofmusikanten aus Augustfehn II ein Anziehungspunkt. Angeboten wurden zudem bayerische Spezialitäten wie Leberkäse, Haxen und Oktoberfestbier. „Aus Krankheitsgründen musste leider das Frühstück kurzfristig ausfallen, es konnte nicht mehr umorganisiert werden“, bedauert Hans-Joachim Tietjen, Vorsitzender des Gewerbekreises, der seit 1987 das Oktoberfest veranstaltet.

Als am Nachmittag die Geschäfte ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag öffneten, drängten sich noch mal mehr Besucher auf dem Gelände und in den Geschäften.

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