Apen Mittlerweile kann Antje Meyer stolz auf fünf Apen-Air-Festivals zurückblicken. Jedoch nicht, wie meist üblich, als Besucherin – sondern als Mitorganisatorin. 2015 war die erste Veranstaltung über die Bühne gegangen, seitdem jährt es sich.

„Die Idee ist allerdings schon vorher entstanden“, erzählt die 39-jährige Aperin. 2009 war sie in die Planungen des damaligen Aper Burgfestes mit involviert, das bis dato alle zwei Jahre stattgefunden hatte. Als der Ortsbürgerverein an sie herantrat, ob sie nicht auch ein Fest organisieren wolle, sagte sie „Ja“. Allerdings mit dem Zusatz: „Aber ich mache ein Festival.“

Trotz einiger Stolpersteine war schnell ein Konzept vorhanden. „Das war der Dickkopf von mir“, sagt Antje Meyer und lacht. „Ich bin immer motiviert, was Ideen angeht. Meine Freunde sagen, wenn zehn Leute um eine Sache herumstehen, bin ich die elfte Person, die die Sache ohne groß zu fragen angeht.“

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Schnell fand die Festivalidee positiven Anklang. Nach der ersten Auflage im Mai 2015 wuchs jährlich die Liste der teilnehmenden Bands, die zumeist aus der Region kommen. Ein Jahr später zog das Apen Air zudem aus Platzgründen von der Wiese hinter dem Schützenhaus auf das größere Festungsgelände.

„Wir legen wert auf einen familiären Touch. Viele Besucher kommen sogar mit ihren Kindern, die dann später von Oma und Opa abgeholt werden. Die Polizei nennt es augenzwinkernd Kinderfest.“ Auch die Helfertruppe von über 70 Leuten sei für sie ein großes Highlight, sagt Antje Meyer: „So ein großes Danke kann man gar nicht aussprechen.“

Nach dem Fest ist sprichwörtlich vor dem Festival. „Bestenfalls hat man schon während des laufenden Festivals Kontakte zu neuen Bands geknüpft“, erzählt die Aperin.

Neben der Liebe zur Musik engagiert sich Antje Meyer seit drei Jahren für die UWG im Gemeinderat. Auch ist das Planen für sie die Motivation, sich intensiver am Geschehen im Gemeindegebiet zu beteiligen.

Niklas Grönitz Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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