Apen „Gemeindearbeit“ könnte Antje Kunsts zweiter Vorname sein. Seit 22 Jahren leitet die Frau von Apens Pfarrer Peter Kunst den Chor „Da Capo“ der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Dabei habe alles mit einem Gitarrenkurs begonnen. „Erst habe ich die Kinder unterrichtet und dann die Erwachsenen“, sagt die 54-Jährige.

15 Jahre lang leitete Kunst den Kinderchor „Aper Turmspatzen“, aus dem schlussendlich auch „Da Capo“ entstanden ist. „Das fing damals mit den Eltern meiner Chorkinder an. Mittlerweile singen auch diejenigen bei mir, die schon als Kinder im Chor dabei waren“, freut sie sich. Der große Zulauf ist allerdings schon lange vorbei. Zwar hat der Chor noch immer mehr als 30 Sängerinnen und Sänger, aber längst nicht alle nehmen regelmäßig teil. „Dabei ist das das absolut Wichtigste für einen funktionierenden Chor“, sagt die 54-Jährige.

Antje Kunst weiß, dass jeder seine privaten Verpflichtungen hat und nicht bei jeder Chorprobe dabei sein kann. Vor allem in der letzten Zeit fallen viele der Mitglieder aufgrund von Langzeiterkrankungen aus, auch wenn sei gerne dabei sein würden. Sie hofft darauf, dass „Da Capo“ noch ein paar Mitglieder dazugewinnen kann.

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„Der Chor bereichert die Kirchengemeinde, das ist besonders schön“, sagt Kunst. So singt der Chor bei Konfirmationen, Taufen und manchmal auch bei Hochzeiten. Neben Gospelsongs singt der Chor Kirchenmusik und modernere Stücke wie „All of Me“ vom US-amerikanischen Sänger John Legend oder „Wunder Geschehen“ von Nena. „Ohne Musik könnte ich gar nicht leben. Ich habe keinen besonderen Musikgeschmack, es muss nur abwechslungsreich sein“, erklärt die Chorleiterin.

So veranstaltet Kunst ab und zu eine „Hitparade“ bei der die Chormitglieder ihre Lieblingslieder nennen dürfen, aus der dann eine Auswahl getroffen wird. Im Oktober macht der Chor „Da Capo“ einen Wochenendausflug ans Ihler Meer in Ostfriesland, um intensiv proben zu können. „Natürlich steht die Musik im Vordergrund. Es geht aber auch um die Gemeinschaft und darum, Spaß zu haben“, sagt Antje Kunst. Sie wünscht sich, dass „Da Capo“ diese Gemeinsamkeit erhalten bleibt und dass die Chormitglieder immer wieder mit neuer Begeisterung singen.

Wer einmal beim Chor der ev.-luth. Kirchengemeinde mitsingen möchte, der kann dienstags von 20 bis 21.30 Uhr in der St.-Nikolai-Kirche, Hauptstraße 202, in Apen vorbeischauen.

Chelsy Haß Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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