Apen Dieser Polo hat schon besserer Zeiten gesehen. Eigentlich wird die Kiste nur noch durch Rost zusammengehalten. Doch was aussieht, als sollte es lieber auf dem Schrottplatz entsorgt werden, ist in der Szene Kult. „Ich habe den Lack extra abgeschliffen“, sagt der Besitzer stolz. Und er ist nicht allein. Gleich mehrere Rostlauben waren beim Autotreff in Apen zu besichtigen.

Ansonsten hatten sich gleich mehrere Fahrzeug-Clubs eingefunden – in Reihe und Glied glitzerten Sciroccos, Mustangs oder GTIs. Dazu etlich Ami-Pickups und Showcars, aber auch normale Serienautos Von Audi bis Mercedes.

Ein paar Meter weiter gab es dann aber auch richtige Schätzchen auf vier Rädern. Ein altes Käfer Cabrio, ein 67er Volvo, ein Porsche 914 oder ein 68er Karmann Ghia. Mit dem hellblauen VW war übrigens der Westersteder Ratsherr Stefan Töpfel nach Apen gefahren. Auf seine Leidenschaft wird er oft angesprochen. Denn Töpfel sitzt für die Grünen im Rat. „Ich sag dann immer, dass ich jedes Jahr 5000 Kilometer mit dem Rad fahre und nur 500 mit dem Karmann.“

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Er organisiert übrigens am 21. April wieder das Oldtimertreffen der Stadt Westerstede. Am Alten Markt werden an die 50 historische Fahrzeuge zu sehen sein, schätzt Töpfel. Die ersten Anmeldungen sind bereits eingegangen. Wer seinen Oldtimer ausstellen möchte, kann sich unter Telefon   0 44 88/ 7 87 97 bei ihm anmelden.

Aber zurück nach Apen: Über das Autotreffen dürfen sich nicht nur Tankstellenbetreiber freuen, sondern die Sache diente auch einem guten Zweck. „Wir sammeln mit solchen Veranstaltungen Geld für den Verein Delphin“, sagen Daniela und Thomas Bisgwa. Der Oldenburger Verein unterstützt Familien und Alleinerziehende mit schwerbehinderten Kindern. Für viele Betroffene kann eine Delfin-Therapie in den USA sehr hilfreich sein. Doch das kostet Geld, mehr als die Familien oft aufbringen können. Der Verein leistet hier Unterstützung.

Auch der nächste Termin für einen Autotreff in Apen steht bereits fest. Für den 1. September ist der Parkplatz von Möbel Eilers bereits wieder reserviert. „Dann erwarten wir auch deutlich mehr Oldtimer. Jetzt im Winter haben viele Besitzer ja ihr Fahrzeug eingemottet“, weiß Bisgwa.

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Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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