Apen Menschen strömen am frühen Nachmittag durch den „natürlich lebenswerten“ Ort. Sie haben alle das gleiche Ziel: Das fünfte Punkrock-Festival Apen Air auf dem Festungsgelände. Vor dem Eingangsbereich werden die Besucher von der Security kontrolliert und zur Kasse weitergeleitet, viele haben Karten im Vorverkauf erworben. Die Live-Musik ertönt aus der Ferne, die Bühne steht am anderen Ende des Platzes. Das Orga-Team mit Antje Meyer, Stephan Bruns und Jörg Plöhn hat zwölf Bands aus Deutschland und erstmals mit der Formation „No Fun at all“ auch eine Gruppe aus Schweden verpflichten können.

Fragt man die Leute, ob sie zum ersten Mal bei diesem Event dabei sind, erhält man überwiegend ein „nein“ als Antwort. „Ich habe nur das erste Festival verpasst“, erzählt Kerstin Neumann aus Bad Zwischenahn. „Die Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr zu Jahr besser. Schade, dass das Apen Air nur ein Tag ist.“ Ein ganz dickes Lob hat sie für die Top-Organisation der Festivals. „Eine supertolle Leistung und ein vielseitiges Angebot an Speisen.“

Friedliches Festival

Auch Sven aus Horsten ist mit Lebensgefährtin, Sohn und weiteren Leuten angereist: „Ich bin zum vierten Mal hier und immer gerne. Es ist ein schönes Festival“, erzählt Sven. Sein Sohn Victor, der dicke Ohrenschützer auf dem Kopf trägt, könnte mit eineinhalb Jahren der jüngste Besucher des Apen Airs gewesen sein.

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Natürlich trifft man auch Menschen aus der Gemeinde. Menschen wie Wilhelm Funk, mehr als 65 Jahre älter als der kleine Victor und Stammbesucher: „Es ist ein friedliches Festival und ein großer Teil der Musik ist auch für meine Altersstufe.“ Zur Altersstufe Ü-60 gehören auch Werner und Friede auf Westerstede, die mit dem Fahrrad gekommen waren. Der freie Eintritt für die über 60-Jährigen habe gelockt. Von der netten Atmosphäre waren beide sehr begeistert. „Ich höre gerne Hardrock – da wird etwas dabei sein“, meint Werner.

Maike aus Papenburg ist zum zweiten Mal beim Apen Air: „Das war so super, da habe ich mir schon vor einem halben Jahr ein Ticket gekauft.“ Bei der fünften Veranstaltung hat sie noch Freunde mitgebracht. Für Lina aus Wiesbaden ist Apen-Air-Premiere. Sie ist begeistert. Sie ist mit ihrem Bruder aus Meppen auf dem Festival.

Schlagzeuger Thomas von der Band „Rafiki“ aus Unterfranken freut sich auf den Auftritt auf der großen Bühne. „Wir waren 2016 schon hier und sind sehr gerne gekommen.“ Ihre musikalische Richtung ist der Ska-Punk.

Hymne für Apen

„Wir haben vor etwa drei Monaten die Apen-Air-Hymne geschrieben“, erklärt Olli von der „Band ohne Anspruch“ aus Hannover. Er kenne Stephan Bruns vom Orga-Team. Der hätte ihn kürzlich gefragt, ob sie nicht Lust hätten, eine Hymne für Apen zu schreiben – „Das ging dann ganz fix“, so Olli.

Fredi, Ehefrau von Olli, ist überwältig vom Catering im Schützenhaus: „Fantastisch und mit Liebe zubereitet.“ Die „Band ohne Namen“ und „Ente X“ treten auf der zweiten Bühne mit den etwas leiseren Tönen auf. Erstmals ist dafür eine sogenannte Akustik-Bühne aufgebaut worden.

Antje Meyer zieht am späteren Nachmittag ein sehr zufriedenes Fazit: „Es läuft super und macht Spaß. Dank der Unterstützung der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer – ohne die wäre das Apen Air nicht möglich.“

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