WIEFELSTEDE „Die erste Ausstellung im neuen Jahr bringt so viel frische Farbe und belebte Natur ins Haus, dass es draußen auch gleich wärmer geworden ist“, bemerkte Wolfgang Hase, Leiter des Wiefelsteder Heimatmuseums, angesichts der vielen Besucher der Ausstellungseröffnung am Sonntagmorgen erfreut. Eröffnet worden war die Ausstellung „Streifzüge durch Naturparadiese in Estland“ von Günther Hahn.

Jörg Weden bezog sich in seinem Grußwort als stellvertretender Bürgermeister in Anlehnung an das Heimatmuseum dann auch zuerst auf ein Zitat von Berthold Brecht mit dem Titel „Das kleine Haus unter Bäumen am See“. Bei den eindrucksvollen Fotos von Landschaftstypen, Pflanzen und der Tierwelt Estlands werde wie bei Brecht auch der Mensch mit einbezogen. Der Oldenburger „Zweitwohnsitz-Wiefelsteder“ Günther Hahn habe in den vergangenen Jahren für das Heimatmuseum zwölf Ausstellungen erarbeitet. Stets habe die Natur im Mittelpunkt gestanden. Zu einem Grußwort gehöre auch, Dank zu sagen. Dieser Dank sei neben allen anderen ehrenamtlich Tätigen vor allem auch an Ruth Hahn gerichtet, die bei den Ausstellungen für die Details zuständig ist, sagte Weden.

Die Einführung in die Ausstellung nahm Prof. Dr. Wolfgang Eber aus Oldenburg vor. „Wenn Sie eine Studienreise in die Natur nach Estland unternehmen, müssen Sie mit einem Reisepreis von 2000 Euro rechnen. Da haben sie das hier heute billiger“, bemerkte Eber.

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Bei einem ersten Rundgang konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck vom Reiz Estlands machen. Auch Elisabeth (73) und Kurt Zeh (89) aus Oldenburg zeigten sich begeistert von der aktuellen Ausstellung. „Wir kommen immer wieder gerne hier her. Das ist immer alles so liebevoll gemacht. Das ist vor allem auch Wolfgang Hase zu verdanken. Mein Mann stellt hier demnächst auch seine Zeichnungen aus“, berichtete Elisabeth Zeh.

Walter Martens (89), ebenfalls aus Oldenburg nutzte zusammen mit Ehefrau Irmgard (88) auch gleich die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit Günther Hahn. „Auch wir sind Stammgäste hier im Heimatmuseum. Uns begeistern hier heute vor allem die Fotos der beeindruckenden Moorlandschaften und der vielen, seltenen Pflanzen“, stellten beide einstimmig fest. Dieter Helms aus Aschhauserfeld kam zum ersten Mal ins Heimatmuseum. „Ich bin seit dem Eintritt in meinen Ruhestand vor kurzem in eine Fotogruppe hier in Wiefelstede eingetreten und habe deshalb eine Einladung bekommen. Ich finde das sehr interessant und komme sicher noch mal wieder hierher, wenn weniger Leute da sind“, sagte er zufrieden.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Februar immer sonnabends von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr im Heimatmuseum in Wiefelstede zu sehen.

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