Die Damen der „Dienstag-Damen-Golf“-Gruppe (DiDaGo) des Bad Zwischenahner Golfclubs am Meer starteten am vergangenen Dienstag ihr Golfspiel für einen besonderen Zweck: Das Turnier wurde zugunsten des Fördervereins „Wortwege“ der Telefonseelsorge Oldenburg ausgetragen. Dafür spendete jede der 33 Teilnehmer vor Antritt einen Geldbetrag. Aufgerundet wurden der Betrag mit Gutscheinen und Sachspenden, die Bad Zwischenahner Geschäftsleute als Spende zur Verfügung gestellt hatten. Diese wurden später versteigert oder als Tombolagewinne herausgegeben. Es sei den Teilnehmrinnen, die sich wöchentlich dienstagnachmittags zum Golfen treffen, ein großes Anliegen, diese Einrichtung zu unterstützen, betonten die DiDaGo-Golferinnen. Die genaue Spendenhöhe stand noch nicht fest.

Eine andere Einrichtung kann sich ebenfalls freuen: die Dorfschule Mansie. Dem Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Ammerland der Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Wilhelmshaven (GPS) kam der Erlös des Fußballturniers um den „Rügenwalder Mühle Cup“ zugute, das in diesem Jahr zum 17. Mal ausgetragen worden wurde. Am Freitag überreichten Organisationsteam und Geschäftsleitung 2500 Euro an Schulleiter Friedrich Fittje. In der Dorfschule Mansie werden geistig behinderte Kinder und Jugendliche individuell beim Erwachsenwerden begleitet und erfüllen in Lerngruppen zu acht Personen ihre Schulpflicht. Laut Fittje soll das Geld für die Ausstattung des Werkraumes mit Werkzeugen und Maschinen verwendet werden. Ein symbolischer Scheck wurde von Michael Sanft (Geschäftsleitung) und den Organisatoren des Rügenwalder Mühle Cups (Nicole Riechelmann, Timo Hülsmann und Nadine Maerz) überreicht. „Wir freuen uns, dass wir den Kindern mit neuen Werkzeugen und Maschinen besseren Werkunterricht ermöglichen können“, sagt Nicole Riechelmann.

Beim Fußballturnier für Betriebssportmannschaften waren Ende Juni auf dem Sportplatz des SV Westerholtsfelde 13 Mannschaften angetreten. Im Endspiel trafen die Teams der Firmen Autohaus Rosier und Raiffeisen Märkte aufeinander. Mit 1:0 hatte sich die Mannschaft des Autohauses durchgesetzt und konnte sich über den Siegerpokal freuen. Im Spiel um den 3. Platz siegte die LzO im Elfmeterschießen gegen die Mannschaften von Vierol. Für die Veranstaltung hatte hatte das Organisationsteam auf rund 25 freiwillige Helfer zurückgreifen können. „Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die uns vor, während und nach der Veranstaltung unterstützt haben“, sagt Nicole Riechelmann.

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Auch die Interessengemeinschaft Bahnhofstraße hatte ihre jüngste Aktion wieder einem guten Zweck gewidmet. Der Überschuss des Flohmarktes im Juni steht jetzt fest: 446,69 Euro kämen dem Deutschen Kinderschutzbund Ammerland zugute, teilte Brigitte Burszy von der Interessengemeinschaft mit.

Der Name war Programm: „Erfolgs-Stories“ hieß ein aus dem Europäischen Sozialfonds unterstütztes Projekt der Kreisvolkshochschule, das jetzt mit der Zertifikatsübergabe beendet wurde. Zielgruppe des Projektes waren Menschen die Arbeitslosengeld II beziehen und vom Jobcenter des Landkreises Ammerland betreut werden. Ihnen diente das Projekt zur Heranführung, Vorbereitung und Übergang in Ausbildung und Beschäftigung. Mit einer, so Gerhard Albers von der Kreisvolkshochschule, die das Projekt durchgeführt hatte, „traumhaften Quote“ feierten die Teilnehmer jetzt den Abschluss der „Erfolgs-Stories“: Von 34 Teilnehmern hätten nur vier abgebrochen, bei drei weiteren habe die Maßnahme keine weitere Perspektive aufgezeigt. Die hätten der weitaus größte Teil der Teilnehmer jetzt aber: fünf ist der Übergang in eine Schule gelungen, drei starten eine Umschulung. Einen Ausbildungsplatz haben vier Teilnehmer erhalten, sechs einen Arbeitsplatz. Und ein Teilnehmer schließlich macht sich als Mediengestalter selbstständig. „Ohne diese Maßnahme wären all diese Teilnehmer chancenlos“, betont Projektleiter Markus Lanfer. Ein paar weitere Zahlen zeigen das Durchhaltevermögen: So wurden von den Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die meisten von ihnen ohne Ausbildung und zwölf mit Migrationshintergrund, insgesamt 45 Praktika absolviert. Es wurden mehr als 550 Anschreiben und rund 100 Online-Bewerbungen gefertigt. Ein Teilnehmer, so berichtet Lanfer, habe nach der 50. Bewerbung eine Zusage erhalten. Das zeige, dass man nicht aufgeben dürfe. Grundlage für diesen Erfolg seien vor allem eine Stärkung des Selbstbewusstseins gewesen, aber auch Training zur Gesundheitsvorsorge. Zudem sei an den Grundfertigkeiten in Deutsch und Mathematik gearbeitet worden, erklärt Lanfer. Und Albers hebt noch einen entscheidenden Punkt hervor: den Klebeeffekt von Praktika. „Auch unter den Langzeitarbeitslosen sind viele Menschen mit hohen beruflichen Qualitäten. Sie brauchen nur die Chance, sich zu beweisen.“ Und eine von den Teilnehmern erstellte Broschüre soll beweisen, dass „die Lebensgeschichte eine Erfolgsstory sein kann und Hartz IV nicht das Ende ist“.

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