Edewecht Über dreißig Vereinsmitglieder des VfL Edewecht hatten sich angemeldet, fast alle waren am Sonnabend auch zum Vereinsheim am Stadion gekommen. Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, blauen Müllbeuteln, Abfallzangen und Eimern machten sie sich auf den Weg, um die vier Fußballanlagen in Edewecht von Unrat zu befreien.

Der Arbeitskreis „Ortsentwicklung/Verkehr/Freizeit“ der Gemeinde Edewecht hatte an diesem Wochenende wieder zum großen Frühjahrsputz aufgerufen, an dem sich neben verschiedenen Orts- und Ortsbürgervereinen auch Sportvereine, Boßeler, Straßengemeinschaften und Privatpersonen beteiligten. Generationenübergreifend waren große und kleine Menschen im Einsatz.

Die VfL-Mitglieder teilten sich am Sonnabend beim gemeinsamen Treffpunkt auf, um die vier Sportplätze am Stadion, der Außenstelle des Gymnasiums am Göhlen, bei der Astrid-Lindgren-Schule und am Breeweg von Unrat zu befreien. „Wir reinigen vorrangig diese Plätze, weil sie auch von uns genutzt werden“, erklärte Helmut Janssen, langjähriges Mitglied beim VfL Edewecht und an diesem Vormittag zuständig für Planung und Koordination des Einsatzes.

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In Osterscheps kamen am Sonnabendnachmittag über 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen, um ihren Ort zumindest für einen Tag vom Straßenmüll zu befreien.

Allein 15 dieser Teilnehmer gehörten dem Fischereiverein Scheps an, davon acht Jugendliche. Die 12-jährige Daline beteiligte sich in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Aktion. Die gut zwei Stunden opferte sie gern dafür. „Ich bin mit anderen Jugendlichen zusammen, die Aktion macht Spaß und es wird etwas für die Umwelt getan“, beschrieb sie ihre Motivation. Mit dem anschließendem Ergebnis zeigte sich Erwin Lüttmann, 2. Vorsitzender des Ortsbürgervereins (OBV) Scheps, recht zufrieden. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sei das Müllaufkommen fast gleichbleibend gewesen, die Tendenz eher rückläufig.

Im Bereich Jeddeloh II/Ostland konnte der neue 1. Vorsitzende des dortigen Ortsvereins, Theo Vehndel, ebenfalls vermelden, dass das Müllaufkommen im Vergleich zu den vergangenen Jahren eher gesunken sei. Hier waren gut 40 Anwohner, davon über zehn Kinder und Jugendliche, am Vormittag länger als zwei Stunden unterwegs, um die Hauptstraßen zu reinigen.

In Friedrichsfehn dagegen hatte sich das Müllaufkommen erhöht. Fast 20 Personen, so Erhard Hennig-Weltzien vom Ortsverein Friedrichsfehn, hatten am Sonnabend am zweistündigen Arbeitseinsatz teilgenommen. „Dieses Mal hat es sich richtig gelohnt“, zog er ein eher negatives Fazit über das Verhalten mancher Bürger, die ihren Müll einfach an die Straße und in die Natur werfen.

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