Um die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ging es in dieser Woche bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Ammerland von Bündnis 90/Die Grünen in Rabes Gasthof in Wiefelstede. Anlässlich des 30. Jahrestages des Atomunfalls hielt Kreisvorstandssprecher Jörg Thom einen Kurzvortrag, in dem er sowohl den Unfallablauf vom 26.04.1986 schilderte als auch auf die gesundheitlichen Folgen der Katastrophe einging.

Damals gelangten in Folge der Reaktorkatastrophe Spaltprodukte von Jod und Cäsium in die Atmosphäre, führte Thom aus, 3,9 Millionen Quadratkilometer von Europa wurden durch Cäsium-137 kontaminiert, das seien 40 Prozent der Gesamtfläche Europas. Die Halbwertszeit von Cäsium-137 betrage 30 Jahre. Das sei nur ein Faktor, der deutlich mache, dass die Akten „Tschernobyl“ und „Fukushima“ noch über Jahrzehnte nicht geschlossen werden dürften.

Die gesundheitlichen Folgen beider Atomkatastrophen dauern bis heute an, hieß es weiter. „In der Folge dieser Katastrophen haben sich viele Menschen die Frage gestellt, ob eine so komplexe Technologie wie die Atomkraft überhaupt handhabbar ist. Wir Grüne antworten darauf mit einem klaren Nein“, so Thom weiter, weshalb die Partei sich weiterhin für den Atomausstieg einsetzen würde.

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Seine jährliche Straßen- und Wegeschau hat der Ortsbürgerverein Bokel kürzlich durchgeführt. Dafür fuhr eine Gruppe des OBV mit dem Fahrrad die Straßen und Wege im Ort ab, um Schäden und Mängel aufzulisten. Auch in diesem Jahr wurden wieder einige Mängel festgestellt, wie Pressewart Willy Peper mitteilt. Notiert wurden unter anderem ausgewaschene Seitenstreifen an der Mansholter Straße und am Alten Mühlenweg. Ebenso wurde festgehalten, dass an der Bokeler Landstraße an der Bushaltestelle eine starke Absackung vorhanden ist. Auch wurden die in Bokel vorhandenen Sitzecken und die Obstbaumwiese in Augenschein genommen. Der 1. Vorsitzende Dieter Buschmann notierte die Mängel. Der Gemeinde werde zeitnah eine Mängelliste übergeben, damit Schäden, die in deren Zuständigkeit liegen, behoben werden können, so die Mitteilung.

Zu einer Betriebsbesichtigung mit anschließendem „Perspektivgespräch“ hatten sich der Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde (SPD) und einige SPD-Vertreter mit der Familie Plömacher verabredet. Beeindruckt zeigten sich die Besucher von der Vielseitigkeit der Recycling-Möglichkeiten. Zahlreiche Wertstoffe- von Papier über Kunststoff bis zum Edelmetall werden auf dem über zwei Hektar großen Gelände sorgfältig getrennt und der Wiederverwertung zugeführt. „Der Umfang der Arbeiten und die Zahl der Kunden hat zugenommen“, erklärte Firmen-Chef Peter Plömacher, „deshalb sind wir dabei, in der Gemeinde Hude auf 1,7 ha einen zweiten Betrieb zu errichten.“ Der Hauptsitz des zertifizierten Familienbetriebes mit rund 30 Mitarbeitern an der Metjendorfer Landstraße werde jedoch erhalten bleiben.

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