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Edewecht Vivien Dombrowski liebt Tiere. Sie nennt ein Pony ihr Eigen. „Das bekam ich Weihnachten 2009. Ich bin meiner Mutter immer noch dankbar dafür.“ Weitere tierische Familienmitglieder sind ein Hund, ein Kater und mehrere Hühner. „Ich möchte auch künftig mit Tieren leben. Vielleicht eines Tages auf einem Resthof mit Stall.“

Die passionierte Reiterin Vivien ist 17. Sie ist eines dieser sogenannten Millennium-Babys. Sie kam im August 2000 zur Welt. „Dass ich im Jahr 2000 geboren wurde, habe ich nie als etwas Besonderes empfunden. Ich habe bisher einfach nicht darüber nachgedacht“, sagt die Osterschepserin.

Nach ihren Zukunftsplänen gefragt, zeigt sich die junge Frau bodenständig. „Ich möchte meine Ausbildung gut abschließen. Das eigene Haus, einen Mann, vielleicht Kinder. Ich stelle mir ein ganz normales Leben vor.“

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Zurzeit besucht die 17-Jährige die Berufsfachschule Wirtschaft an der BBS in Rostrup mit dem Ziel, den erweiterten Realschulabschluss zu schaffen. Viviens schulischer Schwerpunkt: Bürodienstleistungen. An einem klassischen Schreibtisch sieht sie sich aber später nicht. „Ich würde gern in einem Labor arbeiten.“ Beworben hat sie sich bereits.

Anderen helfen

Seit einem Praktikum in der Sozialstation steht es für Jule Bruns fest. „Ich will Menschen betreuen und mich um sie kümmern.“ Da ist es nur folgerichtig, dass die im November 2000 geborene Edewechterin ihre schulische Ausbildung an der BBS im Fachbereich Pflegeassistenz fortsetzt. Drei Tage in der Woche büffelt sie in Rostrup die Theorie, zwei Tage ist sie in einem Edewechter Altenheim tätig. „Das macht mir sehr viel Spaß“, erzählt die 17-Jährige.

Vor knapp einem Jahr absolvierte sie erfolgreich einen Lehrgang zur Sanitätshelferin. „Das bedeutet, dass ich als dritte Person im Rettungswagen mitfahren und helfen darf.“ Jule engagiert sich außerdem im Edewechter Verein „Move“, der sich der Förderung der Jugendarbeit verschrieben hat. „Ich bin dort Betreuerin.“ Wenn sie freie Zeit hat, dann reitet, malt und zeichnet die junge Frau. Einen großen privaten Traum hat sie für die Zukunft: „Ich hätte gerne einen ehrlichen Mann. Ich will in einem schönen weißen Kleid heiraten. Eine Kutsche muss unbedingt bei meiner Hochzeit dabei sein.“

In der Gemeinde Edewecht leben momentan 284 im Jahr 2000 zur Welt gekommene Jugendliche. Auch Laura Bünnemeyer (geboren im Oktober) gehört dazu. Noch wohnt sie – wie Vivien und Jule – in ihrem Elternhaus. „Nach meiner Ausbildung hätte ich gern eine eigene Wohnung. Zu weit weg soll sie aber nicht sein. Ich will meine Familie in der Nähe haben.“

Seit August 2017 macht sie, die als Jahrgangsbeste die Oberschule mit einem erweiterten Realschulabschluss verließ, eine dreieinhalbjährige Ausbildung zur Chemielaborantin in Oldenburg. Dass sie einmal im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten würde, war der Edewechterin schon früh klar. „Das weiß ich seit der fünften Klasse.“ Für ihre berufliche Zukunft strebt die 17-Jährige eine Weiterbildung zur Lebensmittelchemikerin an.

Sportliches Ziel

Und privat? Ein Mann und Kinder wären schön – eines Tages. Und reisen will Laura, das Erlebte mit der Kamera festhalten. „Ich fotografiere leidenschaftlich gern“, sagt sie.

Bereits 2018 könnte sie ihr sportliches Ziel erreichen. „Ich bin Keglerin und will mich als Einzelstarterin für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.“ Jeden Samstag trainiert sie eifrig dafür.

Lauras Training beschränkt sich aber nicht auf die Kegelbahn. Auch auf so mancher Fahrbahn wird geübt – das Autofahren nämlich. Am Montag hat sie ihre praktische Führerscheinprüfung.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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