Edewecht /Bad Zwischenahn „Es macht einfach riesigen Spaß, sich für andere zu engagieren. Das tut auch einem selbst gut. Und ich sehe bei meiner tagtäglichen Arbeit obendrein, wofür ich mich ehrenamtlich engagiere“, sagt Ina Meiners.

Die 55-jährige Edewechterin arbeitet als Kinderkrankenschwester auf der kinderonkologischen Station im Elisabeth-Krankenhaus in Oldenburg und bekommt hautnah die Sorgen der Familien mit krebskranken Kindern mit. Deshalb engagiert sich Ina Meiners nicht nur als Beiratsmitglied im Vorstand Elterninitiative krebskranker Kinder in Oldenburg.

Die Edewechterin ist zudem Vorsitzende der Speed­women Bad Zwischenahn/Edewecht, eine Art Förderverein für die Elterninitiative.

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Seit rund einem Jahr gibt es die Speedwomen, doch die zehn Frauen und ihre häkelnden Mitstreiterinnen sind schon länger im Einsatz. „Weil die Elterninitiative, die auf vielfältige Weise die Arbeit auf der kinderonkologische Station unterstützt, viele Spenden benötigt und wir dieses Elternengagement noch bekannter machen wollen, haben wir ab 2012 bei Freizeitläufen auf T-Shirts für die Initiative geworben“, berichtet Sabine Meyer-Tessin. Die Zwischenahnerin ist Finanzchefin bei den Speedwomen.

Doch auf T-Shirts für die Elterninitiative werben – das war den beiden Frauen und ihren Mitstreiterinnen aus dem Laufkreis bald zu wenig. „Ich habe früher Spenden für eine Familie gesammelt, die in der Nähe von Cuxhaven Rehkitze aufzieht. So entstand – nachdem Ina über die Arbeit der Elterninitiative in der Laufgruppe berichtet hatte – die Idee, dass wir auch die Elterninitiative mit Spenden unterstützen wollen“, berichtet Sabine Meyer-Tessin.

„Die Elterninitiative finanziert für die kinderonkologische Station eine Kinderkrankenschwester, eine Heilpädagogin, eine Kunsttherapeutin, eine Sozialberaterin und eine Seelsorgerin. Dafür benötigt man viel Geld. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die kranken Kinder und ihre Familien während der schweren Zeit gut versorgt sind und betreut werden“, so Ina Meiners.

Seit sechs Jahren werben die Speedwomen für die Elterninitiative. Sie besuchen Märkte, Basare und Veranstaltungen wie Ende des Monats die Edewechter Marktpartie, informieren über die Arbeit, verkaufen selbst gemachte Marmeladen, Einkaufstaschen oder gehäkelte Tiere, die eine Gruppe von anderen Frauen unentgeltlich fertigt. Mit den Spenden von Firmen und Einzelpersonen kommt so einiges an Geld zusammen. „Das erste Mal konnten wir 400 Euro übergeben, kürzlich waren es 4500 Euro und das Geld ist so gut angelegt“, sagt Ina Meiners.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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