Einen Geldsack gefüllt mit 500 Euro übergaben Mitglieder der Unternehmer-Frauen Handwerk (UFH) Ammerland an das Ammerland-Hospiz in Westerstede. Dessen kommissarische Leiterin Kea Freymuth nahm den Beutel mit dem Bargeld dankend entgegen. Alle hätten spontan der Spende ans Hospiz zugestimmt, berichtete Gesine Warband und fügte hinzu: „Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein.“ Das Geld stammt aus dem Überschuss einer dreitägigen Radtour nach Aurich, an der rund 20 Unternehmer-Frauen teilgenommen hatten. Sie besichtigten die Enercon-Werke und das Moormuseum in Moordorf. „Wir haben auf eine Rückerstattung des Überschusses verzichtet“, erläuterte die Vorsitzende Gerda Kahle. Weil zudem eine Referentin kein Honorar wollte, konnte der Betrag um 100 auf 500 Euro aufgestockt werden. Es war die zweite Spende der Ammerländer Unternehmer-Frauen an das Hospiz. „Diese Arbeit, die immer wichtiger wird, sollte man unterstützen“, so Gerda Kahle. Kea Freymuth erläuterte, dass die gesetzlichen Krankenkassen 90 Prozent der ganzheitlichen Versorgung im Hospiz übernehmen, die restlichen zehn Prozent gilt es, aus Spendengeldern zu finanzieren. Für die Betroffenen würden keine Kosten anfallen. „Wir bedanken uns im Namen aller Mitarbeiterinnen und ehrenamtlich Tätigen für die Unterstützung“, so Kea Freymuth.

Nach mehr als 35 Dienstjahren beim Landkreis Ammerland wurde jetzt der Leiter des Amtes für Kreisentwicklung, Dietmar Wolke, von Landrat Jörg Bensberg in den Ruhestand verabschiedet. Wolke war nach seinem Studium an der Fachhochschule Münster zunächst Regionalplaner beim Regionalverband Nordschwarzwald in Pforz-heim. 1979 begann er als Regionalplaner im Bauamt des Landkreises Ammerland; 1980 wurden ihm hier außerdem die Aufgaben des Stadtplaners übertragen. Im Jahr 1991 wechselte Dietmar Wolke im Zuge der Neuorganisation der Kreisverwaltung mit seinen Aufgaben zum Amt für Umweltschutz und wurde stellvertretender Amtsleiter. 1996 übernahm er die Leitung des neu eingerichteten Amtes für Kreisentwicklung. „Dietmar Wolke hat sich stets sehr engagiert für die Entwicklung des Landkreises Ammerland eingesetzt. Das erste regionale Raumordnungsprogramm, die Sanierung des Augustfehn-Kanals, die Entwicklung der Landschaftsfenster im Rahmen der Landesgartenschau 2002, die Verbesserung des ÖPNV-Angebotes, die Forcierung der EU-Förderung, ein grenzübergreifendes Tourismusmarketing, die Metropolregion oder die Breitbandversorgung: Dieses alles und noch viel mehr ist untrennbar mit dem Namen Dietmar Wolke verbunden. Wir bedanken uns für die vielen wichtigen Impulse und für seine analytische und vorausschauende Arbeit“, lobte der Landrat. Die Aufgabenbereiche des Amtes für Kreisentwicklung wurden nun folgenden Ämtern zugeordnet: Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wurde an das Schul- und Kulturamt angegliedert, die Touristik an das Amt für Wirtschaftsförderung, die Kreisplanung und -entwicklung, Bauleitplanung und Raumordnung an das ­Bauamt. Das Bauamt wurde in Amt für Bauwesen und Kreisentwicklung umbenannt.

Die Herrenrunde des Ocholter SoVD hatte jetzt Damenbesuch. Ina Hensiek (ovales Bild) vom Pflegeservice-Büro Ammerland referierte. Was viele nicht wissen: Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist Träger des Büros. Ina Hensiek informierte ausführlich über ambulante Pflegedienste, Pflegeheime und die Möglichkeiten der Kurzzeitpflege. Das Pflegeservice-Büro versteht sich als Wegweiser und Vermittlungsplattform für alle Ratsuchenden, was das Thema „Pflege“ angeht. Auch über den Umgang mit Hilfsmitteln, Wohnraumanpassungen und Essen auf Rädern wurde gesprochen. Die Männer waren von dem Vortrag sehr angetan und zollten Ina Hensiek viel Beifall.

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