EDEWECHTERDAMM Dichter Qualm dringt am Montagabend aus einer Scheune an der Altenoyther Straße in Edewechterdamm. Kinder haben in einer Scheune gekokelt, die daraufhin in Brand geraten ist. Landwirt Heiko Remmers, auf dessen Grundstück diese Scheune liegt, ruft die Feuerwehr.

Sowohl die Freiwillige Feuerwehr Altenoythe als auch die Freiwillige Feuerwehr Husbäke werden alarmiert. Vor Ort finden die Feuerwehrleute noch eine Person vor, die bei Reparaturarbeiten unter einen Anhänger eingeklemmt wurde.

Glücklicherweise war dieser Vorfall nur ein Szenario für eine gemeinsame Übung der beiden Feuerwehren aus dem Landkreis Ammerland und dem Landkreis Cloppenburg. Jasmin Reil, aktives Mitglied in der Husbäker Feuerwehr, hatte die Idee dazu. Unterstützung erhielt sie von den Ortsbrandmeistern Manfred Stamer aus Husbäke und Jens Feye aus Altenoythe.

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Die Altenoyther Feuerwehrkameraden wurden am Montag zum letzten Mal über die Leitstelle in Cloppenburg alarmiert. Seit Dienstag ist auch der Landkreis Cloppenburg an die neue Großleitstelle in Oldenburg angeschlossen.

Leider klappte die Alarmierung nicht so wie geplant. Während die Feuerwehr aus Altenoythe nach rund sechs Minuten am Brandort war, wurden die Husbäker Feuerwehrkameraden erst gut fünf Minuten später gerufen – nicht über die Großleitstelle, sondern per Handy.

Die 18 Feuerwehrleute aus Altenoythe und die rund 20 Einsatzkräfte aus Husbäke hatten das „Geschehen“ schnell unter Kontrolle. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, wurden die drei vermissten Kinder sehr zügig gerettet. Und auch die eingeklemmte Person konnte, nachdem die Husbäker am Ort waren, schnell befreit werden.

Daher waren die beiden Ortsbrandmeister mit der ersten die Kreisgrenze übergreifenden Übung zufrieden. Im Mittelpunkt standen, so Jasmin Reil, das Kennenlernen und der Austausch der Feuerwehrkameraden aus den beiden Einheiten. Denn wenn es künftig in Edewechterdamm zu Schadensfällen kommen sollte, werden die Wehren alarmiert, die am dichtesten dabei sind, unabhängig von Gemeinde- oder Landkreisgrenzen. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde vereinbart, dass künftig weitere gemeinsame Übungen stattfinden sollen – hoffentlich ohne Probleme bei der Alarmierung.

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