OCHOLT-HOWIEK „Shawnee“ flitzt los wie ein geölter Blitz. Die dreieinhalb Jahre alte Australian-Shepherd-Hündin macht sich – kaum von der Leine gelassen – auf die Suche nach Menschen. In einem gemeinsamen Übungsszenario mit der Freiwilligen Feuerwehr Ocholt-Howiek übernehmen Vierbeiner der Rettungshundestaffel Weser-Ems an diesem Morgen in einem Waldstück in Ocholt-Howiek die Suche nach vier Personen, die nach einem „Verkehrsunfall“ das Auto verlassen haben und unter Schock in den Wald gelaufen sind – Flächensuche nennt sich das und die Hunde laufen dabei frei.

Hundeführerin Birgit Rebbe aus Bremen erklärt: „Bei der Flächensuche sollen die Hunde anschlagen, wenn sie auf Menschen stoßen. Das können im Wald natürlich auch Spaziergänger oder Pilzsucher sein – aber eben auch zu suchende Personen“.

Während die Hunde nach vier Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Ocholt-Howiek suchen, die freiwillig mitmachen und die unter Schock stehenden Personen im Wald mimen, muss die Einheit Ocholt-Howiek unter anderem einen fünften, „eingeklemmten“ Jugendfeuerwehrmann aus dem „Unfallauto“ schneiden – mit der Hydraulikschere. 14 Mann sind mit zwei Fahrzeugen ausgerückt und halten zudem die Verbindung zur Rettungshundestaffel aufrecht, denn darum geht es bei dieser Übung, sagen auch Feuerwehr-Einsatzleiter Jörg Dählmann und Ortsbrandmeister Jerome Wittig – den Einsatz zu koordinieren und effizient miteinander zu kommunizieren.

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Während „Shawnee“ eifrig sucht und dabei auch schon mal eine Spaziergängerin findet, ist rundherum nach und nach und ziemlich schnell Gebell zu hören. „Wieder einen Vermissten gefunden“, sagt Birgit Rebbe. Sie gehört seit 1999 zur 23 Aktive zählenden Rettungshundestaffel, ist dort Ausbildungsleiterin.

19 Hunde hat die Staffel, neun von ihnen sind geprüfte Flächensuchhunde, einer auch geprüfter „Mantrailer“, der einzelne Menschen anhand ihres Geruchs finden kann. Die übrigen – so Staffel-Einsatzleiter Gerhard Hinz – befinden sich in der Ausbildung. Die Staffel, die in der Regel von der Polizei angefordert wird, wird oft eingesetzt bei der Suche nach orientierungslosen Menschen oder solchen, die suizidgefährdet und verschwunden sind oder die unter Schock stehen. Wie in dieser Übung. Und die, sagen die Einsatzleiter, ist super gelaufen. Für die Hunde der Staffel kommt es an diesem Tag auf jeden Fall zum Erfolgserlebnis, denn für die, die bei der ersten Suche nicht erfolgreich waren, wird eine zweite angesetzt. Und da findet auch „Shawnee“ ihren Mann.

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